Su­per­schü­ler und Ver­sa­ger Hier lie­gen die Sach­sen ganz weit vorn

Dresdner Morgenpost - - SACHSEN -

- Es ist ein schein­ba­rer Wi­der­spruch: Kein an­de­res Ost-Bun­des­land hat so gu­te Schü­ler wie Sach­sen. Beim letz­ten deut­schen Län­der­ver­gleich in Na­tur­wis­sen­schaf­ten und Ma­the be­leg­te Sach­sen Platz 1. Gleich­zei­tig schmei­ßen in kaum ei­nem an­de­ren Land bun­des­weit so vie­le Schü­ler hin oder blei­ben oh­ne Schul­ab­schluss. Laut ei­nem neu­en Ca­ri­tas-Re­port er­lang­ten 8,77 Pro­zent der Schü­ler kei­nen Haupt­schul­ab­schluss - bun­des­weit sind es nur 5,6 Pro­zent.

Sach­sen be­legt da­mit hin­ter Sach­sen-An­halt (9,1 %) und Meck­len­burg-Vor­pom­mern (9,6 %) Platz drei der Ne­ga­tiv­lis­te. Wäh­rend die Zahl der Schul­ab­bre­cher leicht zu­rück­ging, hat sich die Zahl der Ju­gend­li-

End­lich Fe­ri­en! Die letz­te Land­tags­sit­zung ist ge­schafft, jetzt ent­schwin­den auch die Po­li­ti­ker in die Som­mer­pau­se. Der MOPO ha­ben un­se­re Mi­nis­ter ih­re Ur­laubs­plä­ne ver­ra­ten - von Ja­pan bis Ma­dei­ra. chen, die zwar bis zu En­de an der Schu­le ge­blie­ben sind, ih­ren Ab­schluss aber nicht schaff­ten, wei­ter er­höht. In ganz Deutsch­land hin­ge­gen ging die­ser Wert leicht zu­rück.

Schlimm sieht es laut Re­port in Leip­zig aus. Dort hat­ten 12,3 Pro­zent kei­nen Ab­schluss. In Chem­nitz 11,24. Dres­den 7,00 Pro­zent und der Vogt­land­kreis mit 7,22 Pro­zent­punk­ten schla­gen sich ver­gleichs­wei­se wa­cker.

Klei­ner Schön­heits­feh­ler des Re­ports: Die ak­tu­el­le Aus­wer­tung be­zieht sich auf Zah­len von 2013.

Wirt­schafts­mi­nis­ter Mar­tin Du­lig (41, SPD) ur­laubt mit der Fa­mi­lie in Schwe­den. Mi­nis­ter­prä­si­dent Sta­nislaw Til­lich (56, CDU) reist auf die ibe­ri­sche Halb­in­sel, mög­li­cher­wei­se auch zur Al­ham­bra. Hat sich den Ur­laub nach OBWahl­kampf und Asy­l­Pro­tes­tS­tress red­lich ver­dient: In­nen­mi­nis­ter Mar­kus Ul­big (51, CDU) fährt nach Süd­ti­rol.

Schlech­te Schü­ler, gu­te Schü­ler - in kei­nem an­de­ren Bun­des­land gibt es ein so brei­tes Spek­trum bei­der Grup­pen.

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