Ab­ge­rech­net wird am Schluss

Dresdner Morgenpost - - KOMMENTAR - Von Fried­rich Schwarz

Die Kanz­le­rin ist zu­frie­den, Grie­chenP­re­mier Tsi­pras auch - und an der Bör­se be­feu­ert der Schul­den-De­al von Brüssel die Kur­se. Die schwers­te Hür­de scheint ge­nom­men. Jetzt

geht es dar­um, Grie­chen­land und sei­ne Wirt­schaft wie­der auf die Bei­ne zu brin­gen. Und vor al­lem den Men­schen vor Ort wie­der ei­ne Per­spek­ti­ve zu ge­ben. Zu­nächst

sind die na­tio­na­len Par­la­men­te am Zug. Sie müs­sen der Ver­hand­lung um ein drit­tes Hilfs­pa­ket für Hel­las zu­stim­men. Das dürf­te rei­ne Form­sa­che sein. Dann geht es mal wie­der um Geld, sehr viel Geld. Kein

Mensch kann se­ri­ös ab­schät­zen, wie teu­er die Grie­chen­land-Ret­tung letzt­lich wird - und wie lan­ge sie dau­ert. Ab­ge­rech­net wer­den kann erst dann, wenn die Re­for­men grei­fen und die Hilfs­mil­li­ar­den hof­fent­lich wirk­lich sinn­voll ein­ge­setzt wur­den.

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