Kro­ko Max starb an Bron­chi­tis

Dresdner Morgenpost - - DRESDEN -

Ar­mer Max. Sei­ne Bron­chi­tis war so schlimm, dass er be­reits un­ter zahl­rei­chen Lun­gen­ab­szes- sen litt, die ihm das At­men schwer mach­ten. Auch das Schul­ter­ge­lenk war so ver­ei­tert, dass das Mus­kel­ge­we­be drum­her­um stark an­ge­grif­fen war. Der Ver­dacht, dass ein bak­te­ri­el­ler Krank­heits­er­re­ger, aus­ge­hend von sei­nen ent­zün­de­ten Fü­ßen, Max in den Kro­ko-Him­mel be­för­dert hat­te, be­stä­tig­te sich des­halb nicht.

Glän­zend sah es al­ler­dings in sei­nem Ma­gen aus: Dort fand sich ei­ne 20-Pfen­nig-Mün­ze aus DDR-Zei­ten - ein Sou­ve­nir der Glück­su­chen­den, die Geld­stü­cke in das Ba­de­be­cken war­fen (zu­letzt jähr­lich et­wa 40 Eu­ro). Max be­kommt nun ein Le­ben nach dem Tod: Sein Ske­lett wird durch die Na­tur­his­to­ri­schen Samm­lun­gen für die Wis­sen­schaft auf­ge­ar­bei­tet.

Fahr­plan le­sen kann teu­er wer­den ... Der Griff nach der Geld­bör­se in der Ho­sen­ta­sche ist schnell ge

macht. Der Stadt­planT­rick: Erst kommt die Fra­ge nach dem Weg - da­nach ist das Han­dy

weg!

Glän­zend sah es in Mäx­chens Bauch aus: Da fan­den die Ärz­te ei­ne 20-Pfen­nig-Mün­ze aus DDR-Zei­ten.

Ar­mer Max! Der Pu­bli­kums­lieb­ling starb an ei­ner Bron­chi­tis.

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