„Es macht wie­der rich­tig Spaß!“

Dresdner Morgenpost - - FUSSBALL -

LEO­GANG - Sei­ne Rück­kehr ins Trai­ner­amt war aus der Not ge­bo­ren - doch nun fühlt sich Ralf Rang­nick (57) in der Rol­le des Chef­coachs wie­der wohl.

Nach drei Wo­chen auf dem Platz und dem ers­ten Trai­nings­la­ger kann sich der Rück­keh­rer durch­aus ein wei­te­res Jahr als Trai­ner bei RB Leip­zig vor­stel­len.

„Es zum jet­zi­gen Zeit­punkt völ- lig aus­zu­schlie­ßen, macht kei­nen Sinn“, sagt Rang­nick. Die Ent­schei­dung hän­ge da­von ab, in wel­cher Li­ga Leip­zig im kom­men­den Jahr spie­le und wel­cher Trai­ner auf dem Markt ver­füg­bar sei. Eins kön­ne er aber sa­gen: „Es macht wie­der rich­tig Spaß.“

Vor vier Jah­ren hat­te der Schwa­be sei­nen Trai­ner-Job bei Schal­ke 04 we­gen ei­nes Bur­nout-Syn­droms ge­schmis­sen. Nun „stellt sich wie­der schnell das Ge­fühl ein, als wenn es die Pau­se nie

ge­ge­ben hät­te“. Nach­dem RB Wunsch­kan­di­da­ten wie Tho­mas Tu­chel nicht ver­pflich­ten konn­te, war der etat­mä­ßi­ge Sport­di­rek­tor Rang­nick auf den Trai­ner­stuhl zu­rück­ge­kehrt.

Ob­wohl Klub-Chef Dietrich Ma­te­schitz sei­nen Ver­ein lie­ber heu­te als mor­gen in der na­tio­na­len Spit­ze se­hen wür­de, lässt sich Rang­nick nicht drän­gen: „Den Auf­stieg als Pflicht zu be­zeich­nen, wä­re re­spekt­los und über­heb­lich ge­gen­über den an­de­ren Mann­schaf­ten. Aber na­tür­lich wol­len wir kom­men­de Sai­son ver­su­chen, das ma­xi­ma­le Ziel zu er­rei­chen.“

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.