„WM-Traum ist ge­platzt“„Köp­fe frei be­kom­men“

Dresdner Morgenpost - - MOTORSPORT -

HO­HEN­STEIN-ERNST­THAL - Dirk Heidolf, Te­am­ma­na­ger vom Sa­xo­print Ra­c­ing Team Ger­ma­ny, sah ei­nen durch­wach­se­nen Auf­tritt sei­ner Fah­rer in der ers­ten Sai­son­hälf­te - und nun auch beim Heim-Grand-Prix auf dem Sach­sen­ring.

„Nach den gan­zen Schwie­rig­kei­ten, die wir wäh­rend des Wo­che­n­en­des und in den letz­ten Ren­nen hat­ten, ist Platz acht für Al­exis Mas­bou noch in Ord­nung. Scha­de, dass ihm auf Platz drei lie­gend zwei Feh­ler un­ter­lau­fen sind, sonst wä­re noch mehr drin ge­we­sen. Was je­doch mit John McPhee der­zeit los ist, kann ich nicht sa­gen. Platz 17 ent­spricht nicht un­se­ren und auch nicht sei­nen Er­war­tun­gen“, ist Heidolf froh, dass das Team nun in die Som­mer­pau­se ge­hen kann. „Jetzt ha­ben wir Zeit, um uns den Mund ab­zu­put­zen, uns zu sam­meln und mit fri­schen Kräf­ten und frei­en Köp­fen in die zwei­te Sai­son­hälf­te zu ge­hen.“

Et­was kri­ti­scher

sieht Team-Ge­sell­schaf­ter Bernd Kel­ler die Si­tua­ti­on. „Un­ser Traum vor der Sai­son war der Welt­meis­ter-Ti­tel. Die­ser Traum ist nach den Er­geb­nis­sen in den ers­ten neun Ren­nen aus­ge­träumt“, wünscht sich Kel­ler von sei­nen bei­den Pi­lo­ten in den rest­li­chen Ren- nen mehr Biss: „Das Selbst­ver­trau­en ist nach den ers­ten bei­den Ren­nen in Ka­tar und Ar­gen­ti­ni­en völ­lig ver­lo­ren ge­gan­gen. Den Jungs fehlt ein rich­ti­ges Er­folgs­er­leb­nis. Dann klappt es auch wie­der mit vor­de­ren Plat­zie­run­gen.“

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