Lu­cke-An­hän­ger wol­len neue Par­tei grün­den

Dresdner Morgenpost - - KOMMENTAR -

KAS­SEL - Seit dem Bruch in der Par­tei­spit­ze und dem Rechts­ruck ha­ben mehr als 2 000 Mit­glie­der die „Al­ter­na­ti­ve für Deutsch­land“(AfD) ver­las­sen. Die An­hän­ger des ab­ge­wähl­ten Par­tei­grün­ders Bernd Lu­cke (52) schmie­den in­zwi­schen flei­ßig Plä­ne. Be­reits am kom­men­den Sonn­tag wol­len sie in Kas­sel ei­ne neue Par­tei grün­den.

Das be­rich­te­ten ges­tern meh­re­re Mit­glie­der des von Lu­cke ge­grün­de­ten Ver­eins „Weck­ruf 2015“. Ob der ge­schass­te AfDChef für den Vor­sitz kan­di­die­ren wird, ist noch of­fen. Auch über den Na­men der neu­en Ver­ei­ni­gung sei noch nicht ent­schie­den wor­den, hieß es.

Nach hef­ti­gen Macht­kämp­fen hat­te sich der na­tio­nal­kon­ser­va­ti­ve Flü­gel der AfD um Frauke Pe­try (40) auf dem Par­tei­tag am 4. Ju­li durch­ge­setzt.

Star­tet nach sei­nem AfD-Aus­tritt noch mal neu durch: Bernd Lu­cke (52).

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