Im­mer mehr Ar­bei­ter pen­deln nach Sach­sen

Dresdner Morgenpost - - SACHSEN -

DRES­DEN - Auch das ist ein In­diz für wirt­schaft­li­chen Auf­schwung: Im­mer mehr Men­schen kom­men zum Ar­bei­ten nach Sach­sen. Al­ler­dings pen­deln noch im­mer weit mehr Sach­sen in an­de­re Bun­des­län­der.

Klaus Schu­berth (56) muss es wis­sen: „Sach­sen wird zu­neh­mend at­trak­ti­ver und ge­winnt als Ort zum Ar­bei­ten an Be­deu­tung“, sagt der Chef der Lan­des­ar­beits­agen­tur. Un­ter­stützt wür­den Pend­ler durch ei­ne gu­te In­fra­struk­tur im Frei­staat.

Im Jahr 2014 sind nach Schu­berths An­ga­ben rund 93 000 Men­schen zum Ar­bei­ten nach Sach­sen ge­fah­ren - 35,3 Pro­zent von ih­nen stamm­ten aus dem Nach­bar­land Sach­sen-An­halt. Als Her­kunfts­län­der der Pend­ler fol­gen auf den nächs­ten Plät­zen Thü­rin­gen mit 21,3 Pro­zent und Bran­den­burg mit 18 Pro­zent. Nur 5,6 Pro­zent der Ein­pend­ler wa­ren Bay­ern und fast eben­so vie­le (5,4 Pro­zent) Ber­li­ner.

In den letz­ten zehn Jah­ren stieg da­mit die Zahl der Ein­pend­ler nach Sach­sen um knapp 40 Pro­zent an. Hin­ge­gen ver­harrt die Zahl der Au­s­pend­ler laut Ar­beits­agen­tur seit Jah­ren um die 132 000. Die meis­ten job­ben in Bay­ern (20,7 Pro­zent). In Sach­sen-An­halt ar­bei­te­ten 16,7, in Thü­rin­gen 12,3 und in Bran­den­burg 12 Pro­zent.

Pend­ler un­ter­wegs nach Sach­sen: Vol­le Au­to­bah­nen, wie hier die A4, sind an Mon­ta­gen kei­ne Sel­ten­heit.

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