Un­garn ver­jagt Flücht­lin­ge aus den Städ­ten

Dresdner Morgenpost - - POLITIK -

- Har­te Gan­gart ge­gen Ein­wan­de­rer: Un­garns Re­gie­rung un­ter dem rechts­kon­ser­va­ti­ven Pre­mier Vik­tor Or­bán (52) ver­legt Flücht­lings­un­ter­künf­te aus Städ­ten in Rand­ge­bie­te. Dann wer­de die ört­li­che Be­völ­ke­rung „nicht ge­stört durch die Mas­sen an Flücht­lin­gen“, sag­te Or­báns Kanz­lei­chef Já­nos Lázár (40).

Zu­dem kün­dig­te der rechts­na­tio­na­le Po­li­ti­ker an, dass il­le­ga­le Ein­wan­de­rung zur Straf­tat er­klärt wer­den soll - bis­her gilt sie als Ord­nungs­wid­rig­keit. Der Ent­wurf zur Än­de­rung des Straf­ge­setz­buchs soll im Herbst dem Par­la­ment vor­ge­legt wer­den.

Bis zum 30. No­vem­ber will der Pusz­ta-Staat ei­nen um- strit­te­nen Zaun (175 Ki­lo­me­ter lang, vier Me­ter hoch) an der un­ga­risch-ser­bi­schen Gren­ze fer­tig­stel­len (MOPO be­rich­te­te). Das ers­te 150 Me­ter lan­ge Teil­stück ent­steht der­zeit rund 180 Ki­lo­me­ter süd­lich der Haupt­stadt Bu­da­pest. Das Bau­werk soll ver­hin­dern, dass Mi­gran­ten über die grü­ne Gren­ze nach Un­garn kom­men.

Il­le­ga­le Im­mi­gran­ten aus Af­gha­nis­tan an der Gren­ze in Süd-Un­garn: Bu­da­pest will Flücht­lin­ge aus Städ­ten raus ha­ben.

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