Ga­b­ri­el setzt sich für Is­ra­el ein

Dresdner Morgenpost - - POLITIK -

TE­HE­RAN - Nach dem Atom-De­al mit dem Iran ist der Vi­ze­kanz­ler der ers­te West-Be­su­cher im Mul­lah-Staat. Und Wirt­schafts­mi­nis­ter Sig­mar Ga­b­ri­el (55, SPD) ist auf ei­ner heik­len Mis­si­on.

Nach sei­ner An­kunft in Te­he­ran hat der SPD-Chef das Exis­tenz­recht Is­ra­els ver­tei­digt. „Für Deutsch­land muss klar sein: Wer im­mer mit uns nach­hal­ti­ge Be­zie­hun­gen hat, der kann nicht das Exis­tenz­recht Is­ra­els po­li­tisch in­fra­ge stel­len“, sag­te Ga­b­ri­el. Is­ra­el fühlt sich vom Iran mas­siv be­droht, lehnt das Atom-Ab­kom­men mit Te­he­ran als zu lasch ab.

Ga­b­ri­el ist zu­dem als ers­ter deut­scher Mi­nis­ter seit 15 Jah­ren im Iran. Vie­le deut­sche Un­ter­neh­men er­hof­fen sich von der Auf­he­bung der Sank­tio­nen ge­gen das Land Mil­li­ar­den­ge­schäf­te. Aber Ga­b­ri­el will nicht nur den Aus­bau der wirt­schaft­li­chen Be­zie­hun­gen vor­an­trei­ben. Es geht auch um „Men­schen­rech­te und das Ver­hält­nis zu Is­ra­el.“

Ga­b­ri­el (55) nach sei­ner An­kunft in Te­he­ran beim Tref­fen mit Irans Vi­ze-Öl­mi­nis­ter Amir Hos­sein Za­ma­ni­nia.

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