Wahl des neu­en FI­FA-Bos­ses vor Weih­nach­ten?

Dresdner Morgenpost - - FUSSBALL -

ZÜ­RICH - Das En­de der Blat­ter-Ära tat­säch­lich be­sie­geln und die über­fäl­li­gen Re­for­men end­lich auf den Weg brin­gen: Das Exe­ku­tiv­ko­mi­tee des tau­meln­den Welt­ver­bands FI­FA trifft sich heu­te in Zü­rich zu ei­ner der wich­tigs­ten Sit­zun­gen sei­ner His­to­rie und will den Be­frei­ungs­schlag aus der tie­fen Kri­se lan­den.

Vor al­lem Wolf­gang Niers­bach drückt vor der Zu­sam­men­kunft mit sei­nen Ex­ko-Kol­le­gen aufs Tem­po, um das Ver­steck­spiel bei der Nach­fol­ge­su­che des schei­den­den Prä­si­den­ten Jo­seph S. Blat­ter (79) zu be­en­den. „Die Sit­zung muss das kla­re Ziel ha­ben, un­ter Be­ach­tung der FI­FA-Sta­tu­ten ei­nen mög­lichst schnel­len Ter­min fest­zu­le­gen“, sag­te der DFB-Prä­si­dent mit Blick auf die Ent­schei­dung über das Da­tum für den Wahl­kon­gress: „Ich er­war­te ei­ne Ter­mi­nie­rung für den De­zem­ber, noch vor Weih­nach­ten.“

Nach An­sicht Niers­bachs ste­hen dann die po­ten­zi­el­len Nach­fol­ger Blat­ters, zu de­nen der 64-Jäh­ri­ge selbst ge­hört, un­ter Zug­zwang: „Auf­grund der gel­ten­den Vier­mo­nats-Frist muss spä­tes­tens im Au­gust klar sein, wer sich um das Amt be­wer­ben will.“Ein Kan­di­dat für das Er­be Blat­ters hat sich bis­lang nicht öf­fent­lich po­si­tio­niert. Der­zeit wird vor al­lem ein Mo­dell ge­han­delt: UE­FA-Boss Mi­chel Pla­ti­ni folgt auf Blat­ter, Niers­bach be­erbt Pla­ti­ni bei der Eu­ro­päi­schen Fuß­ball-Uni­on.

Jo­seph S.

Blat­ter

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