Ho­fe­wie­se Rat­haus geht auf Zastrows 60 000-Eu­ro-An­ge­bot ein

Dresdner Morgenpost - - DRESDEN -

Spon­sor ge­fun­den ist. Doch auch die­se For­de­rung liegt auf Eis. „Die Kos­ten für den Aus­tausch der Schil­der hät­te Dy­na­mo tra­gen müs­sen. Das wol­len wir nicht“, so Stadt­rat Jens Gen­sch­mar.

Ein­zi­ger Aus­weg: „Soll­te ein Schild aus­ge­tauscht wer­den müs­sen, et­wa weil es durch ei­nen Un­fall be­schä­digt wur­de, wür­den wir neu den neu­tra­len Na­men Sta­di­on Dres­den aus­wei­sen“, so Amts­lei­ter Koett­nitz. Aus Sicht der Stadt­ver­wal­tung ist al­les klar: FDP-Chef Hol­ger Zastrow (46) darf das ehe­ma­li­ge Gast­haus Ho­fe­wie­se in der Dresd­ner Hei­de kau­fen. Stimmt jetzt noch der Stadt­rat zu, wird der ma­ro­de Bau samt 10 000 Qua­drat­me­ter Grund­stück für 60 000 Eu­ro ver­kauft.

Hier ha­ben of­fen­bar Dy­na­mo-Fans zur Selbst­hil­fe ge­grif­fen: Das „glücks­gas“auf dem Sta­di­on­s­child ist zu­ge­sprüht. Der stadt­wei­te Aus­tausch der Glücks­gas-Schil­der wür­de 23 000 Eu­ro kos­ten. Von 2010 bis 2014 hieß das Dy­na­mo-Sta­di­on „Glücks­gas-Sta­di­on“.

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