Scha­de! Das Stadt­tor-Haus schrumpft zum On­line-La­ger

Dresdner Morgenpost - - DRESDEN -

Es soll­te der schmu­cke Stadt­ein­gang in Rich­tung Dres­den am El­be­park sein: Über Jah­re plan­te In­ves­tor Kurt Krie­ger ein Stadt­tor-Haus samt Mö­bel­markt. Dar­aus wird jetzt end­gül­tig nichts. Statt­des­sen soll ein On­line-La­ger ent­ste­hen.

Höff­ner will auf dem Are­al kon­kret ein On­line-Aus­lie­fe­rungs­la­ger er­rich­ten. Die Wa­ren sol­len nach ei­ner On­line-Be­stel­lung aber nicht per Pa­ket­dienst zum Kun­den ge­bracht, son­dern von den Be­stel­lern aus dem Raum Dres­den und Chem­nitz vor Ort ab­ge­holt wer­den.

Das re­prä­sen­ta­ti­ve Stadt­tor-Haus wür­de da­mit de­fi­ni­tiv nicht ge­baut. Doch auch die ak­tu­el­len Plä­ne sind noch nicht in tro­cke­nen Tü­chern. Der Stadt­rat muss gleich mehr­fach zu­stim­men. Ti­lo Wirtz (48), Bau­ex­per­te der Lin­ken im Dresd­ner Stadt­rat: „Wir wer­den die städ­te­bau­li­chen Aus­wir­kun­gen sorg­fäl­tig prü­fen. Wir dür­fen uns durch mehr Ge­wer­be kei­ne Woh­nun­gen in dem Ge­biet ver­bau­en.“

Auf die­sem Are­al will Höff­ner ein On­li­neAus­lie­fe­rungs­la­ger bau­en.

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