Stol­per­stei­ne für Berg­stadt

Dresdner Morgenpost - - SACHEN -

ANN­A­BERG-BUCH­HOLZ - In der Erz­ge­birgs-Me­tro­po­le wer­den En­de des Mo­nats erst­mals Stol­per­stei­ne ver­legt. Da­mit wird an das Schick­sal jü­di­scher Bür­ger wäh­rend des Na­tio­nal­so­zia­lis­mus er­in­nert. Ge­wid­met sind die ers­ten bei­den St­ei­ne dem letz­ten Vor­ste­her der Is­rae­li­ti­schen Ge­mein­de Ann­a­berg, dem Zahn­arzt Hanns Ka­plan, so­wie des­sen Sohn Hein­rich. Bei­de ka­men ins Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger, über­leb­ten. Die ge­präg­ten Mes­singstei­ne sind ei­ne Idee des Künst­lers Gun­ter Dem­nig. Bis­lang gibt es mehr als 45 000 Stück. Sie lie­gen in über 800 deut­schen und 200 an­de­ren Städ­ten Eu­ro­pas. Die Pa­ten­schaft für ei­nen Ge­denk­stein kos­tet 120 Eu­ro.

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