Asyl­an­trä­ge vom Bal­kan ha­ben der­zeit Vor­rang

Dresdner Morgenpost - - POLITIK -

- Das Bun­des­amt für Mi­gra­ti­on und Flücht­lin­ge (BAMF) be­ar­bei­tet zur­zeit vor­dring­lich die zu­meist un­be­grün­de­ten Asyl­an­trä­ge von Men­schen aus dem West­bal­kan.

So sol­len die ho­hen Fall­zah­len aus der Re­gi­on schnell ge­senkt wer­den, sag­te BAMF-Chef Man­fred Schmidt (56) dem „Do­nau­ku­rier“: „Die ho­he Zahl der aus­sichts­lo­sen Flücht­lin­ge aus

die­sen Län- dern bin­det Kräf­te, die wir brau­chen, um uns um Men­schen aus Kri­sen­re­gio­nen zu küm­mern.“Als Bei­spie­le da­für nann­te er Sy­rer, Ira­ker oder Eri­tre­er.

Schmidt wies dar­auf hin, dass sein Amt im Au­gust ei­ne zu­sätz­li­che Be­fug­nis be­kommt: „Dann wer­den wir Asyl­be­wer­ber mit ei­nem of­fen­sicht­lich un­be- grün­de­ten An­trag mit ei­ner Wie­der­ein­rei­se­sper­re für den Schen­gen-Raum und ei­nem Auf­ent­halts­ver­bot für Deutsch­land be­le­gen kön­nen.“

Vor ei­ner Erst­auf­nah­me-Ein­rich­tung in NRW: Die Ein­stu­fung meh­re­rer Bal­kan-Län­der als „si­che­re Her­kunfts­staa­ten“zeigt bis­lang nur be­grenz­te Wir­kung.

Will die ho­hen Fall­zah­len aus der Bal­kan-Re­gi­on schnell sen­ken: BAMF-Chef Schmidt (56).

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