Beim Zeus! Dresd­ner De­si­gner er­obert den Kunst-Olymp

Dresdner Morgenpost - - DRESDEN -

Ein wirk­lich tol­ler Er­folg! Kostas Mur­ku­dis (55) stellt bis 14. Fe­bru­ar im Frank­fur­ter Mu­se­um für Mo­der­ne Kunst (MMK) sei­ne Mo­de-Krea­tio­nen aus. „Tuch­füh­lung“zeigt in 14 Sta­tio­nen ei­nes Aus­stel­lungs­par­cours das Werk des in­ter­na­tio­nal re­nom­mier­ten De­si­gners: Kol­lek­tio­nen der letz­ten sechs Jah­re, Fo­tos, Film- und So­unds­in­stal­la­tio­nen.

Mur­ku­dis Klei­der sind sämt­lich Uni­ka­te. Sei­ne „La­bor­kol­lek­tio­nen“sind we­der käuf­lich noch sol­len sie in Pro­duk­ti­on ge­hen. „Klei­dungs­stü­cke sind für mich ar­chi­tek­tu­ra­le Kör­per“, so der De­si­gner. Er schenk­te dem MMK drei Kol­lek­tio­nen aus den Jah­ren 2010 bis 2012. „Das war der Aus­gangs­punkt für die ak­tu­el­le Aus­stel­lung“, so MMK-Di­rek­to­rin Dr. Susanne Gens­hei­mer (48).

Die Saat für sei­ne Kunst wur­de in Dres­den ge­legt. Mur­ku­dis wuchs in Tolkewitz auf, spa­zier­te mit den El­tern nach Pillnitz, kämpf­te als Ju­do­ka bei der SG Dy­na­mo. Als Kostas 14 Jah­re alt war, reis­ten die El­tern nach West­ber­lin aus - die Mo­de­welt stand ihm of­fen. Er lern­te bei Jo­op, as­sis­tier­te De­si­gner Hel­mut Lang, schick­te ei­ge­ne Kol­lek­tio­nen über den Pa­ri­ser Lauf­steg.

De­si­gner Kostas Mur­ku­dis (55) sieht sich mehr denn je als Künst­ler und Schöp­fer ar­chi­tek­tu­ra­ler Kör­per.

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