Grund­was­ser bleibt gif­tig

Dresdner Morgenpost - - SACHSEN -

BÖH­LEN/LEIP­ZIG - Das Um­welt­mi­nis­te­ri­um hat Vor­wür­fe zur Alt­las­ten­sa­nie­rung in der Re­gi­on zu­rück­ge­wie­sen. Kon­kret geht es um das öko­lo­gi­sche Groß­pro­jekt Böh­len. Laut Me­dien­be­rich­ten droht dort ei­ne Um­welt-Ka­ta­stro­phe. Die 150 Hekt­ar gro­ße Flä­che sei durch jahr­zehn­te­lan­ge kar­bo- und pe­tro­che­mi­schen In­dus­trie und Bom­bar­die­rung im Krieg kon­ta­mi­niert, so das Land. Gleich­wohl wä­re „ei­ne voll­stän­di­ge Be­sei­ti­gung der Schad­stof­fe aus Bo­den und Grund­was­ser schlicht we­der fi­nan­zier­bar noch leist­bar“. Die For­de­rung sei mi­t­hin „un­ver­hält­nis­mä­ßig“. Wört­lich hieß es: Ei­ne kurz­fris­ti­ge Sa­nie­rung des Grund­was­sers ist dort nicht zu er­war­ten.

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