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Dresdner Morgenpost - - KINO -

be­ginnt und über die Ka­na­li­sa­ti­on bis hin­ein in ei­nen Staub­sau­ger führt, zeigt, wie Lang auf Amei­sen­grö­ße schrumpft. Lang, man kennt das von an­de­ren Su­per­hel­den, frem­delt zu­nächst mit den ihm zu­ge­wach­se­nen Kräf­ten, be­gibt sich dann aber zu­sam­men mit Dr. Pym und des­sen hüb­scher Toch­ter (Lil­ly) auf ei­ne ers­te Mis­si­on.

Wenn’s mal zu kit­schig wird in „Ant-Man“, dann grätscht Rudd mit ei­ner ge­ziel­ten Po­in­te da­zwi­schen. Ge­konnt po­si­tio­niert er zu­dem sei­nen Ant-Man ir­gend­wo zwi­schen dem schüch­ter­nen To­bey Maguire der „Spi­der-Man“Fil­me und dem coo­len Chris­ti­an Ba­le als „Bat­man“. In „Ant-Man“, und das ist kei­ne Klei­nig­keit, ist Rudd sym­pa­thi­scher Lo­ser und läs­si­ger Su­per­he­ro zu­gleich.

Be­mer­kens­wert ist auch der von ei­ner ge­wis­sen Me­lan­cho­lie um­weh­te Auf­tritt ei­ner Le­gen­de des US-Ki­nos: Michael Dou­glas stat­tet sei­nen Hank Pym mit ei­ner vä­ter­li­chen und zu­gleich zer­brech­lich an­mu­ten­den Au­ra aus.

Das ers­te Film­aben­teu­er des Amei­sen­man­nes ist flott in­sze­niert, teils sehr lus­tig und ac­tion­reich. Auf die bun­te, je­doch nicht im­mer son­der­lich in­no­va­ti­ve Mar­vel-Ki­no­welt wirkt „An­tMan“wie ei­ne Frisch­zel­len-Kur.

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