Ein­satz in 15 Dresd­ner Ki­tas

Dresdner Morgenpost - - FRONT PAGE - Von Dirk Hein und An­drzej Rydzik

Brech-Alarm in 15 Dresd­ner Ki­tas! 92 Mäd­chen und Jun­gen klag­ten über schlim­me Bauch­schmer­zen, et­li­che da­von muss­ten sich über­ge­ben. Jetzt prüft die Lan­des­un­ter­su­chungs­an­stalt Sach­sen.

Kurz nach dem Mit­tag­es­sen mel­de­ten die ers­ten fünf Ki­tas bei der Stadt, dass sich et­li­che ih­rer Schütz­lin­ge cir­ca 15 bis 30 Mi­nu­ten nach dem ge­mein­sa­men Es­sen über­ge­ben muss­ten. Ins­ge­samt wa­ren 39 Kin­der be­trof­fen.

Die Stadt­ver­wal­tung re­agier­te um­ge­hend. Von sechs be­trof­fe­nen Kin­dern und beim Kü­chen­per­so­nal des Es­sen­s­an­bie­ters wur­den Pro­ben ge­nom­men.

Der Ki­ta-Ei­gen­be­trieb frag­te in wei­te­ren Ein­rich­tun­gen, die vom glei­chen Es­sen­s­an­bie­ter be­lie­fert wer­den, nach ähn­li­chen Pro­ble­men. Das trau­ri­ge Er­geb­nis: In zehn wei­te­ren Ki­tas la­gen wei­te­re 53 Kin­der flach.

Le­bens­mit­tel­prü­fer ha­ben ler­wei­le die Rück­stell­pro­ben des Ki­ta-Es­sens ein­kas­siert. Mit Hin­weis auf das In­fek­ti­ons­schutz­ge­setz äu­ßert sich die Stadt we­der zu den be­trof­fe­nen Ki­tas noch zum Es­sen­s­an­bie­ter. Mit Er­geb­nis­sen, wel­ches Ge­richt wel­che Krank­heit aus­ge­löst hat, rech­net das Amt erst nächs­te Wo­che.

Be­trof­fe­ne Fa­mi­li­en soll­ten schau­en, wie ihr Kind wei­ter re­agiert. Mit den Lei­tern der Kin­der­ein­rich­tung wur­de ab­ge­spro­chen, dass Kin­der, die wei­ter er­bre­chen oder Durch­fall be­kom­men, ih­re Ki­ta

Le­bens­mit­tel­kon­trol­len wur­den in­zwi­schen an­ge­ord­net.

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