Ab heu­te Ver­hand­lun­gen über neu­es Hilfs­pa­ket In At­hen rückt die Qua­dri­ga an

Dresdner Morgenpost - - POLITIK -

- Nichts war der grie­chi­schen Re­gie­rung so ver­hasst wie sie: die Troi­ka aus In­ter­na­tio­na­lem Wäh­rungs­fond (IWF), Eu­ro­päi­scher Zen­tral­bank (EZB) und EU-Kom­mis­si­on. Doch je­der Ver­such, die Kon­trol­leu­re los­zu­wer­den, schei­ter­te.

Und nach­dem das Par­la­ment den Weg für das drit­te Hilfs­pro­gramm nun frei­ge­macht hat, rück­ten die in­ter­na­tio­na­len Geld­ge­ber ges­tern wie­der in At­hen an. Dies­mal so­gar mit Ver­stär­kung: Erst­mals sitzt der Eu­ro­ret­tungs­fonds ESM aus Luxemburg mit am Ver­hand­lungs­tisch. Denn ein Groß­teil des 86-Mil­li­ar­den-Eu­roHilfs­pa­ke­tes, über das ab heu­te in Grie­chen­land ver­han­delt wird, kommt aus dem ESM.

Nach „Spie­gel“-In­for­ma­tio­nen plant die neue Qua­dri­ga je­doch den Spar­kurs in Grie­chen­land merk­lich zu lo­ckern. Die zu­letzt an­vi­sier­ten Etat­zie­le sei­en il­lu­so­risch, weil die Wirt­schaft ein­ge­bro­chen sei, hieß es.

Par­la­ment in At­hen: In den kom­men­den Ta­gen ver­han­deln die vier Gläu­bi­ger mit Grie­chen­land über die Be­din­gun­gen für das drit­te Ret­tungs­pa­ket.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.