PPPPuuuuttttiiiinnn­nPu­tin sssscccchhhhrrr­ruuuummmm­ppppffffttttschrumpft rrr­ruuuussssssssiiiisssscccchhhheee­ennn­nSSSSttttaaaaaaaattttsssssssscccchhh­haaaattttzzzz­rus­si­schenStaats­schatz

Dresdner Morgenpost - - KOMMENTAR -

Kreml­chef Wla­di­mir Pu­tin woll­te den rus­si­schen Staats­schatz meh­ren - mög­lichst un­ab­hän­gig vom Dol­lar­kurs. Doch da­bei hat er sich of­fen­sicht­lich ver­zockt: Dem Prä­si­den­ten wur­de sein Hang zum Gold zum Ver­häng­nis.

Der ge­sam­te Staats­schatz ist nach ei­nem Be­richt der „Welt“nur noch 358 Mil­li­ar­den Dol­lar wert. Legt man den ak­tu­el­len Gold­preis zu­grun­de, hat das Land rund fünf Pro­zent sei­nes Ver­mö­gens ver­lo­ren - rund 15 Mil­li­ar­den Dol­lar.

Schuld sind die Tur­bu- lenzen an den Roh­stoff­märk­ten. Gold ist bei In­ves­to­ren nicht mehr so be­liebt wie in ver­gan­ge­nen Jah­ren, der Wert ist zu­letzt dra­ma­tisch ge­sun­ken. Der Un­zen­preis fiel un­ter die Mar­ke von 1 100 Dol­lar und war da­mit so nied­rig wie zu­letzt im März 2010.

Russ­land hat­te sei­ne Gold­be­stän­de seit 2007 mehr als ver­drei­facht: Vor acht Jah­ren wa­ren es 400 Ton­nen - heu­te lie­gen in den rus­si­schen Tre­so­ren rund 1 275 Ton­nen. Da­mit hat Russ­land die sechst­größ­ten Re­ser­ven an Gold welt­weit.

Beim Blick auf die Ent­wick­lung des Gold­prei­ses dürf­te bei Kreml­chef Pu­tin (62) we­nig Freu­de auf­kom­men.

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