Sach­sen kommt oh­ne Neu­schul­den aus

Dresdner Morgenpost - - NACHRICHTEN LOTTO - GLÜCK GEHABT? -

Der Zustrom von Flücht­lin­gen er­for­dert im­mer stär­ke­re fi­nan­zi­el­le Auf­wen­dun­gen der öf­fent­li­chen Hand. So rech­net Sach­sen in die­sem Jahr mit mehr als ei­ner Ver­dop­pe­lung der Kos­ten für die Un­ter­brin­gung und Be­treu­ung, will aber oh­ne Neu­ver­schul­dung aus­kom­men. Noch 2014 brach­te das Land laut Fi­nanz­mi­nis­te­ri­um für Flücht­lin­ge knapp 103 Mil­lio­nen Eu­ro auf, 2015 sol­len es be­reits rund 226 Mil­lio­nen Eu­ro sein. Für 2016 wird ein Be­darf von 228 Mil­lio­nen Eu­ro an­ge­nom­men. Das bleibt nicht oh­ne Fol­gen: „Die stei­gen­de Zahl der Asyl­be­wer­ber und da­mit stei­gen­de Aus­ga­ben schrän­ken die fi­nan­zi­el­le Hand­lungs­fä­hig­keit des Lan­des ein“, sag­te Ste­phan Gößl, Spre­cher des Mi­nis­te­ri­ums.

Die Kos­ten für Flücht­lin­ge sind hoch. Trotz­dem muss Sach­sens Land­tag kei­nen neu­en Etat be­schlie­ßen.

Fi­nanz­mi­nis­ter Ge­org Un­land (61, CDU) will die Mehr­be­las­tung des Haus­halts durch Flücht­lin­ge oh­ne neue Schul­den stem­men.

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