WM-Fi­nals ver­passt! Kai und Sa­man­tha ent­täuscht

Dresdner Morgenpost - - SPORT -

PL­OV­DIV - Drei­mal Gold, ein­mal Sil­ber und zwei­mal Bron­ze: Die Deut­schen reis­ten als zweit­bes­te Na­ti­on von der „U 23“-WM im bul­ga­ri­schen Pl­ov­div ab. Die zwei Dresd­ner hat­ten dar­an al­ler­dings kei­nen An­teil. Sa­man­tha Ne­sa­j­da und Kai Fuhr­mann ent­täusch­ten.

Da­bei hat­te sich Kai so sehr auf die Ti­tel­kämp­fe ge­freut, die Me­dail­le im Vi­sier, Gold im Kopf. Doch gleich im Vor­lauf des Dop- pel­vie­rer-Wett­be­werbs gab‘s ei­nen Dämp­fer für den 21-Jäh­ri­gen. „Wir fin­gen uns ei­nen Krebs ein“, so Fuhr­mann. Und zwar auf den letz­ten 500 Me­tern der 2 000-mStre­cke. Ein Krebs ist, wenn das Ru­der zum nächs­ten Schlag ge­zo­gen wird und da­bei ins Was­ser fällt. Das Boot wird da­bei voll aus­ge­bremst. Den nö­ti­gen Hoff­nungs­lauf ge­wann das Quar­tett zwar, je­doch ver­pass­te es im Halb­fi­na­le haar­scharf den Ein­zug ins gro­ße Fi­na­le. Im klei­nen sieg- bur­ger (Saar­brü­cken) über 10 Ki­lo­me­ter den 16., der 30-jäh­ri­ge Rei­chert ( Wiesbaden) den 18. Platz. Nur die ers­ten Zehn qua­li­fi­zier­ten sich für Olym­pia. Beim Welt­cup im Mai in Por­tu­gal kann ma­xi­mal noch ein Deut­scher die Rei­se an die Co­paca­ba­na bu­chen. ten wir, aber dies war ein schwa­cher Trost.

Oh­ne Krebs, aber auch oh­ne den er­wünsch­ten Ach­tungs­er­folg kehrt Sa­man­tha Ne­sa­j­da heim. Die 21-Jäh­ri­ge stei­ger­te sich zwar im Ei­ner von Lauf zu Lauf, aber am En­de reich­te es im B-Fi­na­le nur zu Rang vier. Da­bei hieß das Ziel „gro­ßes Fi­na­le“.

Ti­na Pun­zel (l.) und Chris­ti­na Was­sen spran­gen erst­mals bei ei­ner WM ge­mein­sam im Turm-Syn­chron - und lan­de­ten auf dem zehn­ten Rang.

Kai Fuhr­mann

Sa­man­tha Ne­sa­j­da

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