Hattrick! Pe­ter­sen lässt den SC träu­men

Dresdner Morgenpost - - FUSSBALL -

FREI­BURG - Mit Hattricks zum Ein­stand kennt sich Nils Pe­ter­sen aus. Wie in sei­nem ers­ten Spiel ge­gen Ein­tracht Frankfurt in der ver­gan­ge­nen Bun­des­li­ga-Sai­son ge­lang dem Stür­mer auch zum Auf­takt der Zweit­li­ga-Spiel­zeit ein lu­pen­rei­ner Drei­er­pack für den SC Frei­burg - und das bin­nen fünf Mi­nu­ten.

Als Mann des Spiels sah sich der 26-Jäh­ri­ge nach dem mit­rei­ßen­den 6:3 (4:1) ge­gen den 1. FC Nürnberg aber nicht. „Ich freue mich, wenn ich To­re bei­steu­ern kann, aber in mei­nen Au­gen war der Tref­fer von Ma­xi­mi­li­an Phil­ipp zum 5:3 das ab­so­lut wich­tigs­te“, sag­te Pe­ter­sen nach dem Sprung auf Platz eins.

Sät­ze wie die­sen schätzt Trai­ner Chris­ti­an Streich an dem Stür­mer, der in der Som­mer­pau­se für vie­le über­ra­schend end­gül­tig von Wer­der Bre­men zum Bun­des­li­ga-Ab­stei­ger wech­sel­te. In der Rück­run­de war Pe­ter­sen nur aus­ge­lie­hen. „Er hat ei­ne sehr ho­he So­zial­in­tel­li­genz, das be­ein­druckt mich, ich brau­che nicht so viel zu schwät­zen“, lob­te Streich den Zweit­li­ga-Tor­schüt­zen­kö­nig der Sai­son 2010/2011. „Der Nils ist sehr er­fah­ren, ich mach da nicht so viel.“

Statt sich ei­nem Erst­li­gis­ten an­zu­schlie­ßen, hör­te Pe­ter­sen auf sein Ge­fühl. Die Zwei­te Li­ga sei ja „oh­ne­hin der ein­zi­ge Punkt“ge­we­sen, „an dem es ge­hakt hat. An­sons­ten hat al­les für Frei­burg ge­spro­chen“, be­grün­de­te er sei­ne Ent­sch­ei

dung.

Die Er­war­tun­gen im Breis­gau sind seit­her groß. Hin­ten dicht und vor­ne „der Nils“- so den­ken vie­le rund um dem SC.

Nils Pe­ter­sen ju­belt aus­ge­las­sen nach sei­nem Hattrick.

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