„Geil!“Isa­bel­le WM-7.

Dresdner Morgenpost - - SPORT -

KASAN - Nach dem er­füll­ten Olym­pia-Traum wein­te Isa­bel­le Här­le voll Rüh­rung und Er­leich­te­rung in den Ar­men ih­res Freun­des Hen­drik Feld­wehr.

Als WM-Sieb­te klet­ter­te die Frei­was­ser­schwim­me­rin beim 10-km-Aus­schei­dungs­ren­nen um die Rio-Ti­ckets nach knapp zwei St­un­den aus dem Was­ser, hüpf­te ein paar Mal auf und ab - und rann­te dann zu ih­rem Liebs­ten, Brust­schwim­mer Feld­wehr. „Gott sei Dank, es hat sich al­les ge­lohnt. Mei­ne Fa­mi­lie se­he ich nicht oft, mei­ne Freun­de ver­nach­läs­si­ge ich. Das ent­schä- digt“, schil­der­te die er­grif­fe­ne 27-jäh­ri­ge Es­se­ne­rin. „Gei­le Sa­che!“

Sie ver­goss aber nicht nur Freu­den­trä­nen, son­dern muss­te mit feuch­ten Au­gen auch schlu­cken, als sie an die auf Platz 23 ge­schei­ter­te An­ge­la Mau­rer (40/Mainz) dach­te. „Das tut mir leid“, sag­te Här­le und strei­chel­te der zwei­ma­li­gen Welt­meis­te­rin nach dem ver­pass­ten Top-TenRang trös­tend über den Kopf.

Isa­bel­le Här­le

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