Of­fi­zi­ell! Pla­ti­ni will Blat­ters Job

Dresdner Morgenpost - - FUSSBALL -

NYON - Mit ei­nem Brief vol­ler Pa­thos hat Mi­chel Pla­ti­ni sei­ne Kan­di­da­tur als FI­FA-Prä­si­dent ver­kün­det - er greift nach dem Thron des skan­dal­ge­plag­ten Welt­ver­bands.

Nicht nur dank des kla­ren Ver­trau­ens­vo­tums aus Deutsch­land und Eu­ro­pa geht der UE­FA-Chef als gro­ßer Fa­vo­rit ins Ren­nen um die Nach­fol­ge von Jo­seph Blat­ter. „Es gibt Zei­ten im Le­ben, in de­nen du dein Schick­sal in die ei­ge­nen Hän­de neh­men musst“, schrieb der 60-jäh­ri­ge Fran­zo­se an die 209 FI­FA-Mit­glieds­ver­bän­de. „Dies ist ei­ne sehr per­sön­li­che, sorg­fäl­tig ge­trof­fe­ne Ent­schei­dung, in der ich die Zu­kunft des Fuß­balls ge­gen mei­ne ei­ge­ne Zu­kunft ab­ge­wo­gen ha­be.“

Die Zu­kunft der FI­FA wird sich am 26. Fe­bru­ar 2016 ent­schei­den - Blat­ter wird sei­nen Pos­ten beim Wahl-Kon­gress in Zü­rich auf­ge­ben. Aus dem Ur­laub ver­sprach Wolf­gang Niers­bach die „vol­le Un­ter­stüt­zung“des DFB und ver­wies bei der Fra­ge nach ei­ner ei­ge­nen mög­li­chen Kan­di­da­tur als UEFANach­fol­ger auf die Voll­ver­samm­lung der eu­ro­päi­schen Ver­bän­de Mit­te Sep­tem­ber: „Bis da­hin bringt es nichts, sich an ir­gend­wel­chen per­so­nel­len Spe­ku­la­tio­nen zu be­tei­li­gen.“

Ja, ich mach es! Mi­chel Pla­ti­ni (v.) will im Fe­bru­ar den Job von Jo­seph Blat­ter als FI­FA-Boss über­neh­men.

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