Flücht­lin­ge kom­men trotz­dem

Dresdner Morgenpost - - DRESDEN - ary

Die Rei­he von An­schlä­gen und Über­grif­fen auf Flücht­lings­un­ter­künf­te reißt nicht ab. Er­neut ha­ben Asyl­geg­ner das Ho­tel Lin­den­hof in Stetzsch an­ge­grif­fen. Dies­mal ver­schüt­te­ten sie But­ter­säu­re im be­zugs­fer­ti­gen Heim.

Der Heim­lei­ter selbst stell­te ge­gen 9 Uhr den Gestank fest, alar­mier­te so­fort die Po­li­zei. Spre­che­rin Il­ka Ro­sen­kranz (38): „Wie es den Tä­ter ge­lang, ins Ge­bäu­de ein­zu­drin­gen und die stin­ken­de Flüs­sig­keit zu ver­tei­len, wird noch er­mit­telt.“Trotz al­lem zog ges­tern der Groß­teil der ins­ge­samt 40 Flücht­lin­ge ins Asyl­heim ein. Die Er­mitt­lun­gen zum But­ter­säu­re-An­schlag über­nimmt ein­mal mehr das Ope­ra­ti­ve Ab­wehr­zen­trum (OAZ) der Po­li­zei. Erst am Sonn­tag wa­ren St­ei­ne auf das Heim ge­flo­gen. Sechs Schei­ben gin­gen zu Bruch (MOPO be­rich­te­te).

Neue Asyl­be­wer­ber­un­ter­kunft: Das ehe­ma­li­ge Ho­tel Lin­den­hof in Stetzsch (F.o.). Nach dem neu­er­li­chen An­schlag auf die Un­ter­kunft ist jetzt die Po­li­zei vor Ort (F.u.)

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