Fall 1: Das Ske­lett vom Elb­ufer

Dresdner Morgenpost - - DRESDEN -

Am 24. Fe­bru­ar 2011 mach­ten Spa­zier­gän­ger am Elb­ufer in He­be­lei bei Die­ra-Zeh­ren die grau­si­ge Ent­de­ckung. Aus dem Erd­reich rag­te ein kom­plet­tes Kno­chen­ge­rüst. Ge­richts­me­di­zi­ner stell­ten schnell fest, dass es das Ske­lett ei­nes 20 bis 50 Jah­re al­ten und 1,72 bis 1, 76 gro­ßen Man­nes mit Mi­gra­ti­ons­hin­ter­grund war. Die Er­mitt­ler stie­ßen am Fund­ort we­der auf Klei­dung noch Schu­he des To­ten. War er an­ge­schwemmt wor­den? Fakt ist, dass der To­te meh­re­re Mo­na­te am Elb­ufer ge­le­gen ha­ben muss. Die Er­mitt­ler ge­hen in die­sem Fall von ei­nem „nicht­na­tür­li­chen Tod“aus. Mög­lich ist, dass sich der Mann selbst um­ge­bracht hat.

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