Kra­ni­chen im Zoo

Dresdner Morgenpost - - DRESDEN -

Bei den Kro­nen­kra­ni­chen im Dresd­ner Zoo gibt’s wie­der Nach­wuchs. Die bei­den Jung­vö­gel­chen sind vor ein paar Ta­gen ge­schlüpft und hüp­fen schon ganz mun­ter über die An­la­ge - trotz ih­res zar­ten Al­ters von zwölf und neun Ta­gen.

Wie zier­li­che Hühn­chen se­hen die Klei­nen aus, wenn sie neu­gie­rig in den Bo­den pi­cken. Bis sie so stol­ze Vö­gel wer­den wie ih­re El­tern, wird es noch ei­ni­ge Mo­na­te dau­ern.

Ma­ma und Pa­pa tei­len sich üb­ri­gens das Ba­by­sit­ting, gilt doch bei Kra­nichs Gleich­be­rech­ti­gung. Schon die Brü­te­rei von 30 Ta­gen ha­ben sich die bei­den, die sich seit 1995 ken­nen und schon ei­ni­gen klei­nen Kra­ni­chen das Le­ben ge­schenkt ha­ben, ge­teilt.

Lei­der wird die­ses Fa­mi­li­en­idyll nicht ewig hal­ten. Mit et­wa ei­nem Jahr wer­den die selbst­stän­di­gen Jung­vö­gel von ih­ren El­tern aus dem Re­vier ver­trie­ben. Des­halb wer­den auch die bei­den Jung­vö­gel, wie zu­letzt ih­re äl­te­re Schwes­ter, ab­ge­ge­ben wer­den.

Doch jetzt müs­sen die Kra­nich-Kids erst ein­mal or­dent­lich fut­tern. Auf dem Spei­se­plan ste­hen vier bis fünf Mal täg­lich Ge­mü­se, ein paar In­sek- ten und Krebs­fleisch. Zu­erst hel­fen noch die El­tern, doch in we­ni­gen Wo­chen sind die klei­nen Schnä­bel­chen ge­übt ge­nug, um al­lein zu pi­cken.

Das Ge­schlecht der Jung­vö­gel steht noch nicht fest. Zur Be­stim­mung wer­den zwecks Ana­ly­se - autsch! - Fe­dern ge­zo­gen, weil es äu­ßer­lich kei­ne Un­ter­schie­de zwi­schen Männ­chen und Weib­chen gibt.

Die El­tern pas­sen ge­mein­sam auf ih­ren Nach­wuchs auf.

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