Wir­bel um Schul­ter­schluss zwi­schen As­sad und Pu­tin

Dresdner Morgenpost - - POLITIK -

- Kommt Kreml­chef Wla­di­mir Pu­tin (62) Sy­ri­en im Kampf ge­gen den Is­la­mi­schen Staat (IS) mi­li­tä­risch zu Hil­fe? Wie meh­re­re is­rae­li­sche Me­di­en be­rich­ten, ha­ben die Rus­sen be­reits ei­ne Mi­li­tär­ba­sis na­he Da­mas­kus ein­ge­rich­tet. Von dort wol­len sie die Luft- schlä­ge ge­gen den IS füh­ren. Die Zei­tung Ynet schreibt, dass in den kom­men­den Wo­chen Tau­sen­de rus­si­sche Sol­da­ten nach Sy­ri­en ver­legt wür­den. Au­ßer­dem er­war­tet die is­rae­li­sche Auf­klä­rung MiG29und Yak130-Flug­zeu­ge, die Kampf­ein­sät­ze ge­gen den IS flie­gen kön­nen. Moskau hält sich da­ge­gen be­deckt, was die Zu­kunft von Prä­si­dent Ba­schar al-As­sad (49) an­geht. Auch Is­rae­li­sche Mi­li­tär­ex­per­ten be­zwei­feln, dass Russ­land, das das As­sad-Re­gime seit Jah­ren mit Waf­fen­lie­fe­run­gen am Le­ben er­hält, di­rekt in Sy­ri­en ein­greift: Bis­lang sei es Moskau weit­ge­hend ge­lun­gen, nicht zum Ziel ra­di­kal-is­la­mi­scher Ter­ror­or­ga­ni­sa­tio­nen zu wer­den. Der Kreml sei dar­auf be­dacht, dass das auch so blei­be, heißt es.

Von den Bür­ger­kriegs­kämp­fen zer­stör­te Stadt­tei­le in Da­mas­kus.

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