Dres­den mau­sert sich

Dresdner Morgenpost - - DRESDEN - Von Do­mi­nik Brüg­ge­mann

Dres­den ist nur B-Stadt. Das sag­ten lan­ge Zeit Im­mo­bi­li­en­ex­per­ten, wenn sie über Dresd­ner Bü­ro­flä­chen spra­chen: ho­her Leer­stand, ge­rin­ge Mie­ten.

Bes­tes Bei­spiel war der rie­si­ge „Ad­van­ta-Rie­gel“am Zwin­ger. Doch Dres­den mau­sert sich, steigt lang­sam, aber kon­se­quent zur A-Stadt auf. Die ak­tu­el­len Zah­len zei­gen nach oben.

So­gar der lan­ge leer ste­hen­de „Ad­van­ta-Rie­gel“ent­wi­ckelt sich zum „Haus am Zwin­ger“. Was einst nach Müs­li-Rie­gel klang, mau­sert sich zum Edel-An­ge­bot. Der hier ein­zie­hen­de Lu­xus un­weit der Sem­per­oper und in Wurf­wei­te des Zwin­gers ist zwin­gend.

Gut so für Dres­den: End­lich kom­men In­ves­to­ren, wird ge­baut, rol­len die Bag­ger. Der Be­zug des Hau­ses ist das edels­te Fi­let­stück des Post­plat­zes. Hier ent­wi­ckelt sich in den kom­men­den Jah­ren ein kom­plett neu­es Wohn- und Ar­beits­vier­tel. Gut so, dass In­ves­to­ren die Chan­ce er­grei­fen, auch weil sich die Ren­di­ten wie­der loh­nen.

Es geht berg­auf für Dres­den. Bleibt zu hof­fen, dass der In­ves­tor tat­säch­lich mehr Glück hat als sei­ne Vor­gän­ger. Die La­ge, der Aus­blick und die An­bin­dung spre­chen für den Er­folg. Hier ist Dres­den eben doch A-Stadt.

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