Heu­te be­rät Til­lich mit Mer­kel drän­gen­de Flücht­lings­fra­gen

Dresdner Morgenpost - - SACHSEN -

DRES­DEN/BERLIN - Gro­ße Län­der­che­fRun­de zum The­ma Asyl bei der Kanz­le­rin: Heu­te tref­fen sich die Mi­nis­ter­prä­si­den­ten al­ler Bun­des­län­der mit An­ge­la Mer­kel (61, CDU). Auch Sach­sens MP Sta­nislaw Til­lich (56, CDU) ist da­bei.

Die Län­der­fürs­ten wol­len den Bund für ei­ne bes­se­re Zu­sam­men­ar­beit ins Ge­bet neh­men. Vor al­lem wol­len sie mehr Geld. Denn bis Jah­res­en­de wer­den bun­des­weit statt der bis­lang ge­schätz­ten 800 000 Flücht­lin­ge knapp ei­ne Mil­li­on er­war­tet.

Da­von muss Sach­sen im­mer ei­nen An­teil von 5,1 Pro­zent be­treu­en. Macht bei 800 000 Asyl­su­chen­den 40 000, bei ei­ner Mil­li­on 50 000 Men­schen. Al­lein für Un­ter­brin­gung und Be­treu­ung gibt der Frei­staat in die­sem Jahr mehr als 230 Mil­lio­nen Eu­ro aus - Ten­denz stei­gend. Um dem Strom bes­ser Herr zu wer­den, setzt sich un­ser Bun­des­land zum Bei­spiel für ei­ne Ab­schaf­fung der Vor­rang­prü­fung ein, die bei frei­en Jobs bis­lang die vor­ge­schal­te­te Ab­fra­ge deut­scher Ar­beit­neh­mern vor­sieht. „Nein“ sagt Sach­sen hin­ge­gen (bis­lang) zu ei­ner Ge­sund­heits­kar­te für Asyl­be­wer­ber.

Das al­les muss zü­gig be­spro­chen wer­den: Laut Ter­min­ka­len­der reist Mer­kel am Abend zum UN-Gip­fel nach New York.

Kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel (61) im Ge­spräch mit Sta­nislaw Til­lich (56, bei­de CDU).

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