Mer­kel für Ge­sprä­che mit As­sad

Dresdner Morgenpost - - POLITIK -

In die Su­che nach dem Aus­weg aus dem Sy­ri­en­krieg soll nach An­sicht von Bun­des­kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel (61, CDU) der sy­ri­sche Macht­ha­ber Ba­schar al-As­sad (50) ein­be­zo­gen wer­den. „Es muss mit vie­len Ak­teu­ren ge­spro­chen wer­den, auch mit As­sad“, sag­te Mer­kel.

Nach 250 000 To­ten und 12 Mil­lio­nen Flücht­lin­gen müs- se es jetzt ent­schei­den­de Schrit­te zur Ent­schär­fung des Kon­flik­tes ge­ben. Russ­land be­grüß­te den Vor­stoß: Die Hal­tung der Kanz­le­rin ent­spre­che der Po­si­ti­on von Prä­si­dent Wla­di­mir Pu­tin (62), hieß es. Es sei „un­rea­lis­tisch“, den „le­gi­ti­men Prä­si­den­ten“Sy­ri­ens aus der Su­che nach ei­ner Lö­sung des Kon­flikts aus­zu­schlie­ßen.

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