APP­so­lut­kos­ten­los

Dresdner Morgenpost - - DRESDEN -

Rund 80 Pro­zent der Flücht­lin­ge in Dres­den be­sit­zen ein Smart­pho­ne. Um im neu­en All­tag an­zu­kom­men, kann ih­nen jetzt die neue, kos­ten­lo­se „Wel­co­me App“hel­fen. Un­ter­neh­me­rin Vio­la Klein (57, Sa­xo­nia Sys­tems AG) stell­te die nütz­li­che Han­dy-An­wen­dung ges­tern vor: „Die App ent­hält The­men, die für Asyl­be­wer­ber ent­schei­dend sind: Asyl­be­ra­tung, Sprach­kur­se, Be­geg­nungs­stät­ten und vie­les mehr.“

In der An­wen­dung ist aber auch auf­ge­führt, an wel­che Ge­set­ze sich die Flücht­lin­ge hal­ten müs­sen und wel­che Ein­schrän­kun­gen es gibt.

Klein und die Part­ner der IT-Fir­ma Hein­rich & Reu­ter ha­ben bis­lang rund 100 000 Eu­ro in die Ent­wick­lung ge­steckt. Die Dres­den-Va­ri­an­te ha­ben sie so­gar kos­ten­los wei­ter­ent­wi­ckelt, sämt­li­che Re­gio-In­fos be­reits ein­ge­ar­bei­tet.

Bald soll die App bun­des­weit an­ge­bo­ten wer­den. „Die ers­ten Städ­te sind schon da­bei“. Klein be­ton­te, dass die Ver­mark­tung an die Städ­te und Kom­mu­nen oh­ne Ge­winn­ab­sich­ten er­folgt, mög­li­cher Pro­fit ge­spen­det wird. Dres­dens Ober­bür­ger­meis­ter Dirk Hil­bert (43, FDP) be­dank­te sich bei der sym­bo­li­schen Über­ga­be: „Das ist ein groß­ar­ti­ges En­ga­ge­ment. Vie­len, vie­len Dank!“

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