Ver­samm­lungs-Ver­bot am Con­ne­wit­zer Kreuz

Dresdner Morgenpost - - SACHSEN -

LEIP­ZIG - Um mög­li­che Aus­schrei­tun­gen in der Sil­ves­ter­nacht zu ver­hin­dern, greift Leip­zig durch: Das Rat­haus hat ein weit­räu­mi­ges Ver­samm­lungs­ver­bot rund ums Con­ne­wit­zer Kreuz ver­hängt. Es gilt von heu­te 23 Uhr bis mor­gen 6 Uhr.

„Grund sind die ‚un­an­ge­zeig­ten‘ Ver­samm­lun­gen der Vor­jah­re und de­ren Ver­lauf so­wie die La­ge­ein­schät­zung der po­li­zei­li­chen Be­hör­den. Dar­über hin­aus wird auf zu­rück­lie­gen­de or­ga­ni­sier­te Ge­walt ge­gen die Po­li­zei und staat­li­che In­sti­tu­tio­nen ver­wie­sen“, so das Rat­haus. In der Nacht zu Neu­jahr gab es dort mehr­fach ge­walt­tä­ti­ge Ran­da­le. Hin­zu kom­men die Kra­wal­le vom 12. De­zem­ber.

Zu­vor hat­te In­nen­mi­nis­ter Mar­kus Ul­big (51, CDU) po­ten­zi­el­le Ge­walt­tä­ter vor Ran­da­le in der Sil­ves­ter­nacht ge­warnt. Sach­sens Grü­nen-Chef Jür­gen Ka­sek (35) hält das Ver­samm­lungs­ver­bot der­weil für „Un­sinn“: „Durch die Kri­mi­na­li­sie­rung ei­nes Stadt­teils wird man Sil­ves­ter das Ge­gen­teil er­rei­chen. Wie dumm muss man sein“, twit­ter­te der Leip­zi­ger Rechts­an­walt. mor

Im­mer wie­der gibt es in der Sil­ves­ter­nacht Ran­da­le in Con­ne­witz. Das soll jetzt ein Ver­samm­lungs­ver­bot ver­hin­dern.

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