Ret­ter­staf­feln brau­chen Ver­stär­kung

Dresdner Morgenpost - - SACHSEN -

LEIP­ZIG - Es sind ein­ge­spiel­te Teams auf zwei Bei­nen und vier Pfo­ten: Ret­tungs­hun­de­staf­feln sind oft die letz­te Hoff­nung bei der Su­che nach Ver­miss­ten! Die Ret­ter ar­bei­ten eh­ren­amt­lich und su­chen noch Ver­stär­kung!

Rund 40 ge­prüf­te Teams aus Hun­de­füh­rern und tie­ri­schen Schütz­lin­gen gibt es in Sach­sen. Die Ret­tungs­hun­de­staf­feln un­ter­stütz­ten die Po­li­zei bei der Su­che nach Ver­miss­ten - und ret­ten da­mit Le­ben! Erst En­de No­vem­ber fand et­wa ein Team des DRK West­sach­sen ei­ne ver­miss­te Se­nio­rin (75) bei Ka­menz.

Bis zu vier­mal pro Mo­nat rü­cken die eh­ren­amt­li­chen Le­bens­ret­ter beim DRKLeip­zig in Di­enst­uni­form raus: „Es gab auch schon Ein­sät­ze zu Weih­nach­ten, bei de­nen die Leu­te von der Gans weg muss­ten und raus sind zur Su­che“, sagt Staf­fel­lei­te­rin Katharina Beck. Doch sol­che Not­fäl­le sind die Aus­nah­me.

Den Leip­zi­gern geht es wie vie­len Staf­feln in Sach­sen: „Wir su­chen Nach­wuchs“, sagt Beck. Die kos­ten­lo­se Aus­bil­dung für Hund und Herr­schen dau­ert bis zu drei Jah­ren. Die Staf­feln in Leip­zig und Dresden trai­nie­ren zwei­mal wö­chent­lich (et­wa acht St­un­den). Hun­de­füh­rer soll­ten fit und zeit­lich fle­xi­bel sein (Ret­tungs­ein­sät­ze fin­den auch in der Nacht statt). Die Spür­na­sen soll­ten ein freund­li­ches We­sen ha­ben und lern­wil­lig sein. Al­le In­for­ma­tio­nen: www.rhs-leip­zig.de tyx

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