Flücht­lin­ge fle­hen Mer­kel um Hil­fe an

Dresdner Morgenpost - - POLITIK -

AT­HEN - Rie­sen-Cha­os an der grie­chisch-ma­ze­do­ni­schen Gren­ze: Hel­las stöhnt un­ter der zu­neh­men­den Last von Flücht­lin­gen und Mi­gran­ten, de­ren Zustrom über die Ägä­is kein En­de fin­det. Weil Nach­bar Ma­ze­do­ni­en sei­ne Gren­zen wei­ter ge­schlos­sen hält, rech­net At­hen da­mit, dass in Kür­ze mehr als 100000 Mi­gran­ten in Grie­chen­land fest­sit­zen könn­ten.

Re­gie­rungs-Chef Al­exis Tsi­pras (41) pocht auf die zu­ge­sag­te Ver­tei­lung von Flücht­lin­gen in ganz Eu­ro­pa. Im ZDF kri­ti­sier­te er die Grenz­blo­cka­de Ma­ze- do­ni­ens: „Die­se Al­lein­gän­ge sind in­ak­zep­ta­bel. Die Flücht­lings­kri­se kann nicht ein Land al­lein be­wäl­ti­gen.“Laut dem TV-Sen­der ANT1 hat At­hen ein EU-Hilfs­pa­ket in Hö­he von 470 Mil­lio­nen Euro be­an­tragt.

Wü­ten­de Flücht­lin­ge an den Grenz­über­gän­gen ru­fen ver­zwei­felt nach der Bun­des­kanz­le­rin: „Mer­kel, wo bist du? Mer­kel, hilf uns!“An­ge­la Mer­kel (61, CDU) si­cher­te At­hen Hil­fe zu und for­der­te En­de der „Po­li­tik Durch­win­kens“. ein des

Will At­hen hel­fen, das Flücht­lings-Cha­os an der grie­chisch

ma­ze­do­ni­schen Gren­ze zu lö­sen: Kanz­le­rin Mer­kel (61).

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