Der neue Di­rek­tor ist ein Wie­ner

Ge­mäl­de­ga­le­rie und Skulp­tu­ren­samm­lung

Dresdner Morgenpost - - KULTUR -

DRES­DEN - Der Kunst­his­to­ri­ker Ste­phan Ko­ja (53) wird neu­er Di­rek­tor von Ge­mäl­de­ga­le­rie und Skulp­tu­ren­samm­lung. Am 1. April tritt er sein Amt an.

Ko­ja ist nicht als Kar­rie­re-Hop­per be­kannt, der al­le paar Jah­re in ei­ne neue, hö­he­re Po­si­ti­on springt. In Lei­tungs­funk­ti­on hat er bis­lang über lan­ge Zeit die ei­ne Po­si­ti­on aus­ge­übt: Seit 1992 ist er Lei­ter der Samm­lun­gen des 19. Jahr­hun­derts der Wie­ner Ga­le­rie Bel­ve­de­re. Ko­ja sei ein „ver­sier­ter Kunst­his­to­ri­ker und er­folg­rei­cher Aus­stel­lungs­ma­cher“, so Ge­ne­ral­di­rek­tor Hart­wig Fi­scher. Es ge­he dar­um, „die nächs­te Etap­pe in der gro­ßen Ge­schich­te der Ge­mäl­de­ga­le­rie und der Skulp­tu­ren­samm­lung“zu ge­stal­ten.

Was ihn nach Dres­den zieht, for­mu­liert der Ge­prie­se­ne so. Ko­ja: „Was mich be­son­ders reizt, ist dem Pu­bli­kum die Re­le­vanz und un­ge­bro­che­ne Ak­tua­li­tät al­ter Kunst zu ver­mit­teln und in den Kon­text un­se­rer Er­fah­run­gen zu stel­len. Hier ist der Blick ,von au­ßen‘, von der spä­te­ren Kunst zu­rück auf die äl­te­re - und vice ver­sa (um­ge­kehrt, d. Red.) -, ge­for­dert. Denn auch die Ent­wick­lung der Mo­der­ne ist oh­ne Be­zug auf die Al­ten Meis­ter un­denk­bar.“

Ei­ne Fo­to­mon­ta­ge: Ste­phan Ko­ja (53) aus Wi­en, im Hin­ter­grund die „Six­ti­ni­sche Ma­don­na“.

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