MDR 1 bleibt Num­mer 1

Dresdner Morgenpost - - SACHSEN -

DRES­DEN - Trotz des Ver­lus­tes von 22 000 Hö­rern im Ver­gleich zu 2015 bleibt MDR 1 - Ra­dio Sach­sen der be­lieb­tes­te Ra­dio­sen­der im Frei­staat. Nach der ges­tern ver­öf­fent­lich­ten Er­he­bung der Ar­beits­ge­mein­schaft Me­dia-Ana­ly­se schal­ten werk­tags im Durch­schnitt 369 000 Hö­rer in der St­un­de ein. Der Pri­vat­sen­der Ra­dio PSR bringt es auf 148 000 Hö­rer in der Durch­schnitts­stun­de (mi­nus 2 000). Es fol­gen R.SA mit 126 000, MDR Jump mit sach­sen­weit 101 000 und Hi­tra­dio RTL mit 100 000 Hö­rern. DRES­DEN/BER­LIN - Das wird hart! Nächs­te Wo­che muss sich Sach­sen auf der welt­größ­ten Tou­ris­mus­Mes­se „ITB“in Ber­lin ge­gen das mie­se Image be­haup­ten, das durch PE­GI­DA, bren­nen­de Asyl­un­ter­künf­te und die Hetz­at­ta­cke von Claus­nitz schwer auf dem Frei­staat las­tet. Drei­ßig Aus­stel­ler aus Sach­sen wol­len nun da­ge­gen an­wer­ben - mit ei­nem un­ver­fäng­li­chen Mot­to: „Spü­re die Na­tur“.

„Wir müs­sen al­les da­für tun, die­se wich­ti­ge Bran­che wie­der zu stär­ken“, sag­te ges­tern Sach­sens Wirt­schafts­mi­nis­ter Mar­tin Du­lig (42, SPD). Auf der ITB prä­sen­tiert sich der Frei­staat in die­sem Jahr un­ter dem Mot­to „Sach­sen - Spü­re die Na­tur“und stellt länd­li­che Re- gio­nen und Ak­tiv­ur­laub in den Fo­kus. Doch Du­lig warnt: „Land­schaft­li­che Schön­hei­ten und kul­tu­rel­le Viel­falt al­lein rei­chen nicht, wenn sie von po­li­ti­schen Ne­ga­tiv­nach­rich­ten über­deckt wer­den. Frem­den­feind­lich­keit ge­fähr­det Ar­beits­plät­ze.“

Hans-Jür­gen Gol­ler (64), Chef der Tou­ris­mus Mar­ke­ting Ge­sell­schaft Sach­sen (TMGS), setzt auf Qua­li­tät und will um je­den Gast und Fir­men­part­ner kämp­fen: „Je­der Gast, der vor­bei­kommt, ist ein Bot­schaf­ter ei­nes an­de­ren Sach­sens“,

Sach­sens Wirt­schafts­mi­nis­ter Mar­tin Du­lig (42, SPD, links) und TMGS-Chef Hans-Jür­gen

Gol­ler (64). Auf der ITB will der Frei­staat jetzt mit Na­tur satt die Ne­ga­tiv­schlag­zei­len über Sach­sen ver­ges­sen ma­chen.

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