96 am Ab­grund „Un­ter­ir­disch“und „vo­gel­wild“

Dresdner Morgenpost - - FUSSBALL -

HANNOVER - „Bru­tal“, „un­ter­ir­disch“, „vo­gel­wild“: Nach der 0:4Heim­klat­sche im Nie­der­sach­sen­der­by ge­gen den VfL Wolfsburg lie­gen bei Hannover 96 die Ner­ven blank. Der Ab­grund zur 2. Li­ga ist wie­der ein Stück­chen nä­her ge­rückt, der Ton beim Ta­bel­len­letz­ten wird rau­er.

„Wir ha­ben uns in der zwei­ten Halb­zeit un­ter­ir­disch prä­sen­tiert“, pol­ter­te Na­tio­nal­kee­per Ron-Ro­bert Zie­ler und sprach von ei­ner „bru­ta­len Nie­der­la­ge“. Man kön­ne ge­gen Wolfsburg ver­lie­ren, „aber die Art und Wei­se war nicht okay“. Die Mann­schaft müs­se sich „ei­gent­lich bei den Fans ent­schul­di­gen“. 96-Ka­pi­tän Christian Schulz nann­te den Auf­tritt der Ro­ten im zwei­ten Ab­schnitt gar „vo­gel­wild“.

Wäh­rend­dieSpie­ler­nach­der­zehn­ten Heim-Nie­der­la­ge in die­ser Sai­son (Klub-Re­kord) ih­rem Frust frei­en Lauf lie­ßen, be­wahr­te nur Trai­ner Tho­mas Schaaf sei­ne stoi­sche Ru­he. Auch an­ge­sichts der sechs­ten Nie­der­la­ge im sieb­ten Spiel un­ter sei­ner Re­gie ließ sich der 54-Jäh­ri­ge nicht aus der Re­ser­ve lo­cken.

„Es geht wei­ter“, sag­te Schaaf kämp­fe­risch. Die Hoff­nung auf den Klas­sen­er­halt hat der frü­he­re Meis­ter­trai­ner noch längst nicht auf­ge­ge­ben.

Christian Schulz

Ron-Ro­bert Zie­ler

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