Ver­letz­te bei Brand im Asyl­heim

Dresdner Morgenpost - - DRESDEN - eho

0.30 Uhr schrill­ten die Alarm­glo­cken in der Kö­tit­zer Stra­ße von Ra­de­beul: Im Asyl­be­wer­ber­heim war Feu­er aus­ge­bro­chen. Ver­mut­lich we­gen ei­nes tech­ni­schen De­fekts. Ein Groß­ein­satz für die Feu­er­wehr. Ein Wach­mann (33) und ein Tu­ne­si­er (41) muss­ten we­gen Ver­dachts auf Rauch­ver­gif­tung ins Kran­ken­haus. Ein an­de­rer Be­woh­ner er­litt Schnitt­ver­let­zun­gen, als er sich mit ei­nem Sprung durchs Fens­ter vor dem Brand in Si­cher­heit brach­te.

Teil­wei­se nur im Ba­de­man­tel muss­ten die 71 Flücht­lin­ge die Un­ter­kunft ver­las­sen. „In der Nacht ha­ben wir noch ein Zelt für sie auf­ge­baut“, er­klärt Kreis­brand­meis­ter In­go Nest­ler (55). „Wir muss­ten je­des ein­zel­ne Zim­mer des Ge­bäu­des mit Atem­schutz kon­trol­lie­ren.“Den Brand in den zwei Zim­mern im zwei­ten Ober­ge­schoss konn­ten die Feu­er­wehr­leu­te schnell lö­schen. Die Flücht­lin­ge wur­den erst­mal in die Ein­rich­tung Mei­ßen-Bohnitzsch ge­bracht.

Mit­ten in der Nacht muss­te

die Feu­er­wehr zum Brand ei­nes Asyl­heims aus­rü­cken.

In De­cken ge­hüllt muss­ten sich die Flücht­lin­ge in Si­cher­heit brin­gen.

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