Eu­le or­gelt jetzt auch in Chi­na

4083 Pfei­fen für Fer­n­ost

Dresdner Morgenpost - - SACHSEN -

BAUT­ZEN - Die Or­gel­bau-Werk­statt „Her­mann Eu­le“(1872 ge­grün­det) lie­fert erst­mals ein neu ge­bau­tes In­stru­ment nach Chi­na. Am 23. März soll der kost­ba­re Klang­kör­per die Rei­se zur Mu­sik­hoch­schu­le Xi’an im Nord­wes­ten des Rie­sen­reichs an­tre­ten. Dort wird die Or­gel in den neu­en Kon­zert­saal für rund 1000 Zu­hö­rer in­stal­liert. Vor­her rei­sen sechs Or­gel­bau­er aus Baut­zen an, um das In­stru­ment ein­zu­bau­en und die mehr als 4000 Pfei­fen in ih­rer Klang­far­be auf den Raum ab­zu­stim­men.

Das In­stru­ment kos­tet nach An­ga­ben der Werk­statt rund 1,3 Mil­lio­nen Euro. An dem rund 14 Ton­nen schwe­ren Neu­bau mit 63 Re­gis­tern und 4 083 Pfei­fen wa­ren rund 40 Mit­ar­bei­ter der tra­di­ti­ons­rei­chen säch­si­schen Or­gel­bau­werk­statt be­tei­ligt - mit 18 000 Ar­beits­stun­den. Die Ein­wei­hung der Or­gel ist für En­de Ok­to­ber ge­plant. In Chi­na sind Or­geln sel­ten. Nur rund 25 In­stru­men­te gibt es der­zeit in der Volks­re­pu­blik. TH

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