Ge­gen Four­ca­de & Co. hat Rösch kei­ne Chan­ce - er will aber Punk­te

Dresdner Morgenpost - - SPORT -

OS­LO - Nach der Mi­xed­staf­fel geht’s heu­te bei der WM im Bi­ath­lon-Mek­ka von Os­lo rich­tig los. Die Sprints der Her­ren (11.30 Uhr) so­wie der Da­men (14.30 Uhr) ste­hen auf dem Pro­gramm. Mit­ten­drin ver­sucht der ein­zig ver­blie­be­ne Sach­se sein Glück.

Der Al­ten­ber­ger Micha­el Rösch trug bei der Er­öff­nungs­fei­er für sei­ne neue Bi­ath­lon-Hei­mat Bel­gi­en stolz die Na­tio­nal­fah­ne. Hin­ter ihm lief das rest­li­che Team - drei wei­te­re Ski­jä­ger. So kann das Kö­nig­reich am kom­men­den Sonn­abend ei­ne Her­ren­staf­fel ins Ren­nen schi­cken.

Dar­auf freut sich Rösch rie­sig. Aber zu­vor will er heu­te „in die Punk­te lau­fen“. Das wä­re ein Platz un­ter den ers­ten 40. Ver­gan­ge­ne Sai­son wur­de er bei der WM 21., doch durch Pfeif­fer­sches Drü­sen­fie­ber und ei­nen Achil­les­seh­nen-Riss fehlt dem Ge­samt­welt­cup-Fünf­ten von 2006 schlicht­weg das har­te Som­mer­trai­ning für den Form­auf­bau.

Beim Här­te­test, der EM im rus­si­schen Tyu­men, be­leg­te der 32-Jäh­ri­ge im Sprint Rang 31 und war zu­frie­den: „In der rei­nen Lauf­zeit war ich nur 1:13 Mi­nu­ten lang­sa­mer als der Sie­ger Ev­ge­niy Ga­ra­ni­chev und der ge­hört zur Welt­spit­ze.“Wo „Ebs“heu­te wohl lan­det, wenn sich Mar­tin Four­ca­de & Co. um den Sieg strei­ten?

elu

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