Der­by-Kri­mi mit Nacht­schicht

Kou­del­ka-Sieg, Freund auf Rang 6

Dresdner Morgenpost - - FRONT PAGE -

Die ers­te PrePlay-off-Schlacht war nichts für schwa­che Ner­ven. Um 22.55 Uhr ent­schied Jef­frey Szwez (81.) in der Ver­län­ge­rung mit dem Tref­fer zum 2:1 (1:1, 0:0, 0:0) die Par­tie für die Lö­wen.

Um 19.30 Uhr war al­les an­ge­rich­tet, der Lö­wen­kä­fig mit 3 732 Zu­schau­ern gut ge­füllt. Bei­de Fan­la­ger peitsch­ten ih­re Teams oh­ren­be­täu­bend laut nach vorn. Knapp 500 ETC-Fans san­gen: „Wir sind die Mann­schaft, die Play-offs spielt.“Die Eis­lö­wen-Fans ant­wor­te­ten mit ei­ner blau-wei­ßen Cho­reo­gra­fie „Crim­me weg­we­deln“. Da­zu schall­te es: „Hier re­giert der ESC.“

Und als die Par­tie fünf Mi­nu­ten alt war, ju­bel­ten die Haus­her­ren. Kai Wiss­mann be­wies auf der rech­ten Sei­te Über­sicht, sah Do­mi­nik Graf­ent­hin - Pass, Schuss, Tor. Die Hal­le stand Kopf. Die Lö­wen drück­ten wei­ter, die Ei­spi­ra­ten kon­ter­ten - ein pa­cken­des, schnel­les Spiel. Kurz vor der ers­ten Pau­se sa­hen die Zu­schau­er, wie ETC-Stür­mer Bru­ce Be­cker (19.) glück­lich Eis­lö­we Feo­dor

WIS­LA - Se­ve­rin Freund hat beim Welt­cup in Wis­la/ Po­len trotz star­ker Auf­hol­jagd das Po­dest ver­passt. Fünf Ta­ge nach sei­nem zwei­ten Platz in Al­ma­ty muss­te sich der Welt­meis­ter mit Rang sechs be­gnü­gen.

Freund lag nach dem ers­ten Boi­ar­chi­nov vorm Kas­ten von Brett Ja­e­ger an­schoss. Der Puck flog von der Kel­le per Bo­gen­lam­pe über den Kee­per ins Dresd­ner Tor - 1:1. Bit­ter! „Feo“knall­te frus­triert sei­nen Stock ge­gen die Ban­de.

Gleich nach der Pau­se spran­gen die Lö­wen-Fans zum Ju­beln von den Sit­zen auf. Es sah so aus, als ob Mark Cul­len (21.) aus spit­zem Win­kel den Puck ins Tor be­för­der­te, aber es wa­ckel­te nur das Durch­gang nur auf dem ach­ten Rang, mach­te aber noch viel Bo­den gut. Richard Frei­tag ver­schenk­te der­weil sei­nen ers­ten Po­dest­platz des Win­ters. Der Sach­se, zur Halb­zeit Au­ßen­netz. Da­nach zeig­ten die Kee­per ihr Klas­se. Ein pa­cken­des Spiel auf dem Eis und su­per Stim­mung auf den Rän­gen. Nur To­re gab’s kei­ne, nicht mal in der ers­ten 20-mi­nü­ti­gen Ver­län­ge­rung. Für die Fans hieß es wie­der 15 Mi­nu­ten Pau­se bis zur nächs­ten Over­ti­me. Und kaum be­gann die­se, häm­mer­te Jef­frey Szwez den Puck ein! En­ri­co Lu­cke star­ker Drit­ter, Rang 9 zu­rück.

Um­ju­bel­ter Sie­ger war Ro­man Kou­del­ka. Der Tsche­che ge­wann nach Flü­gen auf 127,5 und 133,0 m mit 269,0 Punk­ten vor dem Nor­we­ger Ken­neth Gang­nes (268,0) und Alt­meis­ter No­ria­ki Ka­sai aus Ja­pan (265,4).

fiel noch

auf

Am En­de der ers­ten Schlacht konn­ten doch noch die Eis­lö­wen

ju­beln!

In die­ser Sze­ne vorm Crim­mit­schau­er Ge­häu­se ging es mäch­tig zur Sa­che. In der ers­ten Rei­he die Ei­spi­ra­ten Do­mi­nic Walsh (l.) und Da­ni­el Bu­che­li (2.v.r.) so­wie die Eis­lö­wen Har­ri­son Reed (2.v.l.) und

Mark Cul­len (r.).

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