Athe­ner Re­for­men wa­ckeln

Dresdner Morgenpost - - POLITIK -

AT­HEN - Grie­chen­land ist in der Flücht­lings­kri­se zu­neh­mend über­for­dert. Seit die Staa­ten der Bal­kan­rou­te ih­re Gren­zen qua­si dicht­ge­macht ha­ben, muss das Land im Süd­os­ten Eu­ro­pas al­lein se­hen, wie es mit dem Flücht- lings­zu­strom fer­tig wird. Das oh­ne­hin we­gen der Fi­nanz­kri­se an­ge­schla­ge­ne Land wer­de oh­ne Hil­fe nicht mit dem Zustrom fer­tig, heißt es. EUPar­la­ments­prä­si­dent Mar­tin Schulz (60) schlug nun vor, Grie­chen­land beim Spar­kurs ent- ge­gen­zu­kom­men: „At­hen muss un­ter Um­stän­den mehr Zeit bei der Er­reichung der Re­form­zie­le be­kom­men“, sag­te der SPD-Po­li­ti­ker dem „Tagesspiegel“. Ein ge­plan­ter Not­hil­fe­fonds von 700 Mil­lio­nen Euro rei­che nicht aus.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.