„Das ist geil!“Dop­pel­ter Ni­co­lai schießt die Ab­stiegs­sor­gen weg

Dresdner Morgenpost - - FUSSBALL -

HAM­BURG - Als Ni­co­lai Mül­ler kurz vor Schluss das Spiel­feld ver­ließ, er­ho­ben sich die Zu­schau­er im Volks­park­sta­di­on und fei­er­ten den Match­win­ner.

Mit sei­nem Dop­pel­pack hat­te der 28Jäh­ri­ge den Ham­bur­ger SV von fast al­len Ab­stiegs­sor­gen be­freit. Auch Trai­ner Bru­no Lab­ba­dia wuss­te nach dem 2:0 (0:0) ge­gen Her­tha BSC, bei wem er sich zu be­dan­ken hat­te.

Der HSV-Coach um­arm­te Mül­ler be­son­ders in­nig. Die zwei To­re des Mit­tel­feld­spie­lers (58. und 75.) ka­ta­pul­tier­ten den Bun­des­li­ga-Di­no auf den zehn­ten Platz. „Das ist geil! Es fühlt sich rich­tig, rich­tig gut an“, sag­te der Held des Abends: „So kann’s wei­ter­ge­hen.“Der Vor­sprung auf den Re­le­ga­ti­ons­rang wuchs auf be­ru­hi­gen­de sie­ben Punk­te. „Jetzt ha­ben wir ein klei­nes Pols­ter“, stell­teHSV-Spiel­ma­cher Aa­ronH­unt­fest, warn­te aber auch: „Durch sind wir noch lan­ge nicht.“

Die Ber­li­ner muss­ten im Kampf um die Cham­pi­ons-Le­ague-Plät­ze ei­nen Rück­schlag hin­neh­men. „Wenn du so spielst, hast du oben nichts zu su­chen“, gab Trai­ner Pal Dar­dai zu. Die Her­tha in­ves­tier­te ins­ge­samt zu we­nig und kas­sier­te die zwei­te Nie­der­la­ge in die­sem Jahr. Trotz­dem bleibt das Dar­dai-Team Drit­ter, hat aber nur noch ei­nen Zäh­ler Vor­sprung auf Schal­ke 04.

Bei den Fans war Ar­min Veh seit sei­nem

Wech­sel nach Stutt­gart un­ten durch.

bbach hüt.

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