1:4! Eis­lö­wen ge­hen in Crim­mit­schau un­ter

4 467 Zu­schau­er sa­hen ein hei­ßes zwei­tes Pre-Play-off-Du­ell

Dresdner Morgenpost - - FRONT PAGE - En­ri­co Lu­cke

CRIM­MIT­SCHAU - Mi­nu­ten­lang fei­er­ten die Fans im Sahn­park. Den Grund lie­fer­ten ih­re Ei­spi­ra­ten mit dem 4:1 (0:0, 2:1, 2:1) im zwei­ten Pre-Play-off-Du­ell mit den Dresd­ner Eis­lö­wen. Da­mit steht’s in der Se­rie 1:1 und mor­gen heißt es im Lö­wen­kä­fig: „Sie­gen oder flie­gen“!

4 467 Zu­schau­er fan­den den Weg in den Sahn­park. Beim Ein­lauf der Haus­her­ren hieß es: „Lehrt dem Geg­ner das Fürch­ten.“Die­ses Mot­to setz­te das Team von Chris Lee in die Tat um. Die ers­ten Mi­nu­ten drück­ten die Eis­lö­wen zwar die Ei­spi­ra­ten ins Drit­tel, doch von die­ser Über­le­gen­heit konn­ten sich die Haus­her­ren Stück für Stück lö­sen. Die ers­ten ETC-Chan­cen hat­ten An­dré Schiet­zold und Eric Lam­pi, doch Dres­dens Kee­per Brett Ja­e­ger (7.) ret­te­te zwei­mal in größ­ter Not. Auf der Ge­gen­sei­te hät­te Tee­mö Rin­ki­nen (8.) nach ei­nem Kon­ter in Un­ter­zahl das 1:0 er­zie­len kön­nen. Stür­mer Ar­turs Krum­insch: „Da hät­ten wir in Füh­rung ge­hen müs­sen.“Es ging hin und her.

Nach der Pau­se über­nah­men die Ei­spi­ra­ten das Spiel. Eric Lam­pi (29.) be­kam den Pass von Chris­toph Ka­bitz­ky, kon­ter­te und ließ Ja­e­ger kei­ne Chan­ce - 1:0. In der 34. Mi­nu­te ging Lö­wen-Ver­tei­di­ger To­mas Schmidt zu halb­her­zig an der Ban­de ge­gen Ka­bitz­ky zu Wer­ke. Der Pi­rat er­ober­te die Schei­be, sah Pohl - 2:0. Der Sahn­park beb­te. Die Eu­pho­rie der West­sach­sen be­kam ei­nen Dämp­fer, als Jeff Szwez (38.) mit dem Nach­schuss ver­kürz­te. Doch Lam­pi (43.) und Pohl (59.) mach­ten den Sieg per­fekt.

„Wir ha­ben ein Spiel ge­won­nen, mehr nicht“, mahn­te ETC-Coach Lee. Sein Kol­le­ge Bill Stewart: „Crim­mit­schau hat mehr mit Lei­den­schaft ge­spielt. Aber wer zwei Spie­le ge­winnt, ist wei­ter.“

4 467 Zu­schau­er sorg­ten im Sahn­park für ei­ne tol­le Der­by­stim­mung.

Eis­lö­wen-Go­a­lie Brett Ja­e­ger zeig­te star­ke Pa­ra­den wie hier ge­gen John Tripp. An ihm hat’s ges­tern nicht ge­le­gen.

Der Eis­lö­wen-Block war rap­pel­voll. Mor­gen gibt’s für die Dresd­ner noch ein Heim­spiel.

Auch das Dau­men­drü­cken beim Pu­b­lic Viewing in der „Frei­ber­ger Aus­zeit“hat nicht ge­hol­fen.

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