Die trau­ri­ge Dem­nitz-Chro­nik

Dresdner Morgenpost - - DRESDEN - TH

Das „El­be-Ho­tel Dem­nitz“wur­de 1881 er­rich­tet. Ei­ne ers­te Schank­wirt­schaft gab es be­reits1626an­die­serS­tel­le. Zwi­schen1943 und ’45 war das Dem­nitz La­za­rett. Bis 1949 er­folg­te die Ent­eig­nung der Wirts­leu­te, das von der HO be­trie­be­ne Haus ver­fiel von nun an Stück für Stück. Der Ball­saal wur­de noch bis in die 1970er-Jah­re be­spielt: mit Tanz­ver­an­stal­tun­gen, auch mit Thea­ter für Kin­der. 1979 schloss das Haus dann end­gül­tig. Der letz­te da­ma­li­ge Ei­gen­tü­mer, die Hand­werks­kam­mer, ver­kauf­te es 2001.

Dil­ler er­warb es 2005. Da schloss er den ers­ten Ver­trag mit Gas­tro­nom Wün­sche. Die­ser sagt heu­te: „Wir woll­ten 2006 auf­ma­chen.“Ein wei­te­rer Ver­trag folg­te. Schon 2005 be­schwor Dil­ler die be­vor­ste­hen­de Sa­nie­rung - seit­her al­le Jah­re wie­der ...

1999 MOPO-Re­por­ter Tors­ten Hil­scher (r.) be­kommt 1999 von Ar­chi­tekt Andre­as Bru­ne ein Mo­dell des Hau­ses er­klärt.

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