Dan­ke, Frau­en!

Dresdner Morgenpost - - DRESDEN - Von Her­mann Ty­decks

A lso ich möch­te ja nicht mit den Frau­en tau­schen. Oder wie soll ich dann noch mein Le­ben „schaf­fen“? Ganz im Ernst: Was ei­ne Frau heut­zu­ta­ge leis­ten muss - was die Ge­sell­schaft nach 50 Jah­ren Eman­zi­pa­ti­on er­war­tet -, ist weit mehr als ei­ne Gleich­set­zung mit uns Män­nern! F rau­en sol­len toll aus­se­hen, auch im Al­ter jung blei­ben. Er­folg­reich in Job und Kar­rie­re sein. Das aber nur ne­ben­bei. Denn Frau­en sind haupt­be­ruf­lich auch Müt­ter. Zie­hen Kin­der groß, sind Päd­ago­gen, Me­di­zi­ner und Ma­na­ger in den ei­ge­nen vier Wän­den. Und das rund um die Uhr. Ach so, und dann noch „das biss­chen“Haus­halt … M än­ner wer­den im Al­ter an­geb­lich „in­ter­es­sant“. Wer­den wir dick, spricht man von „Wohl­stand“. Graue Haa­re ma­chen uns „at­trak­tiv“. An­ders die Frau­en. Vie­le quä­len sich be­reits mit 30 Jah­ren, wenn sie noch kein Kind ha­ben. „Die Uhr tickt“... W as Frau­en heu­te leis­ten, ist ein Wun­der­werk. Und meis­tens las­sen sie sich den gan­zen Stress nicht an­mer­ken. Von dem schwä­che­ren Ge­schlecht kann längst kei­ne Re­de mehr sein. A lso Män­ner! Wenn Sie heu­te Ih­rer Liebs­ten gra­tu­lie­ren, dann hof­fent­lich nicht nur, weil es der Ka­len­der so vor­sieht. Ich je­den­falls dan­ke Dir, lie­be Ti­na! Auch dass Du mir - ob­wohl Du so viel ei­ge­nen Stress hast - so oft den Rü­cken frei­hältst! U nd zu­letzt ein Hoch auf Sie, lie­be Le­se­rin­nen. Nicht nur heu­te.

Be­richt Sei­ten 6/7

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.