Dot­chev weckt Rie­del und Co.

Dresdner Morgenpost - - FUSSBALL -

AUE - Das war cool. Nach dem Cott­bus-Spiel wur­de Ju­li­an Rie­del von FCE-Trai­ner Pa­vel Dot­chev noch auf Rand­stein­grö­ße zu­sam­men­ge­fal­tet. Ge­gen Mainz spiel­te er wie aus­ge­wech­selt. So, als hät­te es nie Kri­tik ge­ge­ben.

„Wir ha­ben ein paar Ein­zel­ge­sprä­che ge­führt in die­ser Wo­che“, nann­te Rie­del den Grund für die Leis­tungs­stei­ge­rung sei­ner­seits und die der ge­sam­ten Mann­schaft. Was ge­spro­chen wur­de, ver­riet der 24-Jäh­ri­ge nicht. Aber es hat den Kno­ten wohl ge­löst: „Wir ha­ben uns im Lau­fe der Sai­son ei­ni­ges er­ar­bei­tet. Ich den­ke, da muss man der Mann­schaft auch mal ein­ge­ste­hen, dass da Denk­pro­zes­se ent­ste­hen, die du vor paar Spie­len noch nicht ge­habt hast, weil du dich da­mit noch nicht be­schäf­tigt hast. So geht es in die End­pha­se und plötz­lich bist du Zwei­ter. Da hat der ei­ne oder an­de­re even­tu­ell an die Kon­se­quen­zen ge­dacht. Was kön­nen wir ge­win­nen? Was kön­nen wir ver­lie­ren? Wor­um geht es jetzt?“, spru­del­te es aus ihm her­aus. Sei­ne Wor­te klan­gen nach dem 1:0 ge­gen Mainz II. wie ei­ne Be­frei­ung. Die war es nicht nur für die Mann­schaft, son­dern vor al­lem für ihn.

Das zeigt dann doch, dass ei­ni­ge zu sehr nach­ge­dacht und dar­über die Leich­tig­keit ver­lo­ren ha­ben. „Der Trai­ner hat vor dem Spiel ge­sagt: ,Jungs, wenn wir das spie­len, was wir kön­nen, wenn wir frei spie­len, dann sind wir kaum zu stop­pen.‘ Und das ha­ben wir ge­zeigt. Die Leich­tig­keit war wie­der da, auch wenn es am En­de nur ein 1:0 war“, er­klär­te er, wie mo­ti­vie­rend Pa­vel Dot­chevs Wor­te nach dem Cott­bus-Spiel ge­we­sen sein müs­sen. Sie ta­ten Rie­del und Co. sehr gut. Tho­mas Nah­ren­dorf

Auf­merk­sam und si­cher zeig­te sich Ju­li­an Rie­del (r.) ge­gen Mainz. Hier

klär­te er vor Mar­cel Cost­ly.

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