Wie­der hoch? Tif­fert und Män­nel hal­ten Ball flach

Dresdner Morgenpost - - FUSSBALL -

AUE - Ein­ge­packt in sei­nen Ano­rak, Mütze auf, Ka­pu­ze drü­ber und die Hän­de in der Ta­sche: Au­es Spiel­ma­cher Christian Tif­fert stand völ­lig ge­löst am Sonn­tag nach dem 1:0 ge­gen Mainz II. vor den Me­di­en. Nur das Wort Auf­stieg kam ihm par­tout nicht über die Lip­pen.

Drei­vier­tel der Sai­son sind um. Der FCE ist Zwei­ter mit vier Punk­ten Vor­sprung auf Rang drei. Da kann man doch mal... Nicht der al­te Hau­de­gen, der blieb völ­lig ru­hig. „Ich hal­te mich da im­mer zu­rück, ma­che das auch nicht in der Eu­pho­rie“, sprach er ge­las­sen aus und schüt­tel­te leicht den Kopf. „Ich ha­be das schon öf­ters ge­sagt: Wir sind im­mer gut be­ra­ten, je­den Geg­ner ernst zu neh­men, uns auf das nächs­te Spiel zu kon­zen­trie­ren. Dann wer­den wir se­hen, was am En­de her­aus­kommt. Den Rest kön­nen wir al­le drum­her­um ma­chen las­sen. Das ist träu­men ge­nug“, lä­chel­te er.

Ähn­lich sieht es auch Ka­pi­tän Mar­tin Män­nel, der am Sonn­tag zum 18. Mal in die­ser Sai­son zu null spiel­te. Das ist ein Faust­pfand für den Weg zu­rück nach oben, aber auch er hält den Ball flach: „Rich­tig ist, dass wir er­folg­rei­chen Fuß­ball spie­len. Das war in den letz­ten Jah­ren nicht im­mer der Fall. Aber wir müs­sen auch mal se­hen, wo wir her­kom­men. Im Som­mer hat­te kei­ner im An­satz dar­an ge­dacht“, sag­te er und füg­te an: „Wir ma­chen jetzt ein­fach so wei­ter.“Am bes­ten schon am Sonn­abend in Kiel. Da gilt es zu punk­ten. nahro

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